1.200 gestohlene Poolroboter in Slum-Wohnungen entdeckt – Großrazzia überrascht Ermittler
Philipp SchultePolizei findet 176 Pool-Roboter in Problemhaus - Diebesgut? - 1.200 gestohlene Poolroboter in Slum-Wohnungen entdeckt – Großrazzia überrascht Ermittler
Großrazzia deckt überraschenden Fund gestohlener Ware auf – 1.200 Poolroboter in Slum-Wohnungen beschlagnahmt
Bei Ermittlungen zu Sozialbetrug und menschenunwürdigen Wohnverhältnissen haben Beamte in einer groß angelegten Polizeiaktion einen überraschenden Fund gemacht: In Durchsuchungen im Ruhrgebiet und im Bergischen Land stießen sie auf 1.200 fabrikneue Poolreinigungsroboter, die in heruntergekommenen Immobilien versteckt waren. Der Fund wirft Fragen nach organisierter Kriminalität und der Ausbeutung schutzbedürftiger Mieter auf.
Die Operation begann am 4. März 2026 und richtete sich gegen Sozialleistungsbetrug sowie kriminelle Vermieter. Die Behörden durchsuchten Objekte in zwölf Städten, darunter Essen, Dortmund, Duisburg, Bochum und Wuppertal. Ziel war es, illegale Geschäftsmodelle zu zerschlagen, die mit prekären Wohnbedingungen Profit machen.
In einem Keller im Ruhrgebiet entdeckten die Beamten zufällig 176 noch originalverpackte Poolroboter. Angesichts der großen Menge und fehlender Besitznachweise vermuten die Ermittler Diebstahl. Insgesamt beschlagnahmten sie bei den Razzien 1.200 der Geräte im Wert von mehreren hunderttausend Euro.
Nun müssen die Beamten die Herkunft der gestohlenen Ware zurückverfolgen. Zudem gilt es zu klären, wer den Keller als Lager genutzt hat und ob die Aktion mit weiterreichenden kriminellen Machenschaften zusammenhängt.
Die Ermittlungen zu den gestohlenen Poolrobotern und den Vorwürfen des Sozialbetrugs laufen weiter. Bislang gab es keine Festnahmen, doch die Behörden prüfen mögliche Verbindungen zwischen den Diebstählen und den Slum-Wohnungen. Der Fall zeigt das Ausmaß organisierter Kriminalität in der Region.
