Training statt Fasching: FC verlässt Köln früh - 1. FC Köln sagt Karneval ab – Disziplin vor VFB-Stuttgart-Spiel
1. FC Köln ergreift strenge Maßnahmen, um die Karnevals-Kontroverse des Vorjahres zu vermeiden
Der Verein hat seinen Zeitplan angepasst, um die Spieler vor dem Bundesliga-Spiel gegen den VFB Stuttgart konzentriert zu halten. Statt der traditionellen Feiern in Köln stehen in dieser Woche gezielte Trainingseinheiten und eine frühzeitige Abreise auf dem Programm.
Die Entscheidung folgt auf einen Vorfall im Jahr 2024, als Linton Maina und zwei weitere Spieler gegen interne Regeln verstießen, indem sie am Weiberfastnacht an Karnevalsveranstaltungen teilnahmen. Das Trio entschuldigte sich später und zahlte Strafen, doch der Verein will ähnliche Zwischenfälle diesmal verhindern. In diesem Jahr wird die Mannschaft die örtlichen Feiern auslassen und stattdessen am Donnerstagnachmittag ein Auswärtstraining absolvieren.
Am Freitag trainiert die Elf im DFB-Campus in Frankfurt, bevor es am Samstagabend zum Spiel gegen Stuttgart geht. Trotz dieser Vorsichtsmaßnahmen wird der 1. FC Köln dennoch mit einem eigenen Wagen am Rosenmontagszug in Köln teilnehmen. Die jährliche Karnevalsparty, die normalerweise an Weiberfastnacht stattfindet, wurde auf Dienstagabend verlegt – einen trainingsfreien Tag – vermutlich, um Ablenkungen zu minimieren.
Im vergangenen Jahr sollen mehrere Spieler nach dem Karneval erkrankt sein, auch wenn die genauen Umstände unklar blieben. Die frühe Abreise nach Stuttgart und der straff organisierte Ablauf unterstreichen den neuen Fokus auf Disziplin.
Anpfiff gegen den VFB Stuttgart ist am Samstag um 18:30 Uhr MEZ. Durch den Verzicht auf Karnevals-Aktivitäten und einen strengen Tagesplan setzt der 1. FC Köln auf Vorbereitung und Professionalität. Die Teilnahme am Rosenmontagszug bleibt in dieser Saison der einzige geplante öffentliche Karnevalsauftritt des Vereins.
