1. FC Köln steckt in der Krise – Fans fordern Konsequenzen nach sieben sieglosen Spielen
Philipp SchulteSieglos-Serie: Fan-Banner gegen Köln-Trainer Lukas Kwasniok - 1. FC Köln steckt in der Krise – Fans fordern Konsequenzen nach sieben sieglosen Spielen
Die Krise des 1. FC Köln in der Bundesliga zieht sich auch 2024 weiter hin – die Mannschaft ist nun seit sieben Spielen ohne Sieg. Nach einem 2:2 gegen Heidenheim machten die Fans ihrer Frustration Luft und richteten sich bei einer Protestaktion nach dem Spiel direkt gegen Cheftrainer Lukas Kwasniok. Der Druck auf den Verein wächst, zumal in dieser Woche zwei schwere Aufgaben anstehen.
Die sieglose Serie begann bereits am 2. November 2023, und ein Ende ist nicht in Sicht. Nach dem jüngsten Rückschlag – dem 2:2 in Heidenheim – entrollten einige Anhänger ein Transparent mit der Aufschrift "KWASNI YOK", ein Wortspiel mit dem Namen des Trainers. Kwasniok gab später zu, die Aktion selbst nicht mitbekommen zu haben, versprach aber, sich mit den Sorgen der Fans auseinanderzusetzen.
Als Nächstes empfängt Köln am Mittwoch den FC Bayern München, bevor es am Samstag zum entscheidenden Duell gegen den Tabellenletzten Mainz 05 geht. Die aktuelle Form der Mannschaft gibt wenig Anlass zur Hoffnung – kein Spieler hat sich in den sieben sieglosen Partien als konsequent leistungsstarker Akteur hervorgetan. Kwasniok hat die wachsende Unzufriedenheit anerkannt. Zwar habe er das Banner nicht gesehen, betonte aber die Notwendigkeit eines offenen Dialogs, um die Kritik der Anhänger ernst zu nehmen.
Die anstehenden Spiele gegen Bayern und Mainz werden Kölns Widerstandsfähigkeit weiter auf die Probe stellen. Ohne Sieg seit November muss der Verein nun sowohl sportlich als auch im Gespräch mit den Fans reagieren. Die nächsten Tage könnten über Kwasnioks Zukunft entscheiden.
