22 March 2026, 20:25

11,5 Millionen Euro für den FutureWaterCampus der Uni Duisburg-Essen

Großes industrielles Wasseraufbereitungsanlage mit ausgedehnten Rohrleitungen, Ventilen, Maschinen, Geländern, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

11,5 Millionen Euro für den FutureWaterCampus der Uni Duisburg-Essen

Die Universität Duisburg-Essen hat 11,5 Millionen Euro für ihren neuen FutureWaterCampus eingeworben. Das Forschungszentrum wird sich auf nachhaltige Technologien für Wasser und Abwasser konzentrieren. Laut Angaben der Verantwortlichen soll es die Lücke zwischen akademischer Forschung und praktischen Industrieanwendungen schließen.

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Die Förderung wurde offiziell von Oliver Krischer, dem Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, bekannt gegeben. Die neue Einrichtung wird Teil des wachsenden Forschungs- und Innovationscampus am Thurmfeld im Norden der Universität.

Forschende am FutureWaterCampus werden sich mit zukunftsweisenden Bereichen wie Algenforschung, Membrantechnologien und Photokatalyse beschäftigen. Ihr Ziel ist es, den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis zu beschleunigen. Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte die Investition und bezeichnete sie als "starken Impuls für den wissenschaftlichen Ruf Essens".

Das Projekt passt in die übergeordnete Strategie Nordrhein-Westfalens zur Verbesserung des Wassermanagements. Aktuelle landesweite Initiativen, darunter die regionale Wasserstrategie und EU-geförderte Programme, richten sich besonders an zentrale Industriegebiete wie das Ruhrgebiet, Düsseldorf und Köln. Zwar sind genaue Zahlen zu Projekten und Standorten noch nicht bekannt, doch hat die Region die Wasserinnovation zur Priorität erklärt.

Der FutureWaterCampus wird nun seine Pläne vorantreiben, um zu einem führenden Zentrum für Wassertechnologieforschung zu werden. Die 11,5-Millionen-Förderung ermöglicht es Wissenschaftler:innen und Industriepartnern, gemeinsam an nachhaltigen Lösungen zu arbeiten. Die Einrichtung soll eine Schlüsselrolle dabei spielen, die Wassermanagement-Strategie der Region mitzugestalten.

Quelle