19 June 2026, 14:13

16. Solinger Symposium diskutiert Intensivmedizin nach der Pandemie und neue DIVI-Konzepte

Symposium an der Klinik: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Disziplin

16. Solinger Symposium diskutiert Intensivmedizin nach der Pandemie und neue DIVI-Konzepte

16. Symposium der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Palliativmedizin am Städtischen Klinikum Solingen

Kürzlich fand das 16. Symposium der Klinik für Anästhesiologie, Operative Intensivmedizin und Palliativmedizin am Städtischen Klinikum Solingen statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Veränderungen in der Intensivmedizin drei Jahre nach Beginn der COVID-19-Pandemie. Führende Expertinnen und Experten trafen sich, um über die neuesten Entwicklungen in diesem Bereich zu diskutieren.

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Chefarzt Professor Thomas Standl richtete das Symposium im Kunstmuseum Solingen aus und brachte Fachleute zusammen, um Wissen über die Intensivmedizin während und nach der Pandemie auszutauschen.

Das Programm behandelte zentrale Themen wie Übertherapie in der Intensivmedizin, die Notwendigkeit von Triage-Entscheidungen, den Einsatz von Beatmungsgeräten sowie die extrakorporale Oxygenierung bei COVID-19-Patienten. Darüber hinaus wurden weitere Schwerpunkte der Anästhesiologie beleuchtet, darunter Schmerzmanagement sowie die Erkennung und Behandlung von Delirien.

Ein Höhepunkt war die Vorstellung des neuen DIVI-Konzepts „Kinder als Besucher auf Intensivstationen“. Die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) kündigte zudem eine wissenschaftliche Überprüfung an, um Empfehlungen für den Besuch von Kindern bei Intensivpatienten zu untermauern. Das Symposium bot praxisnahe, fachübergreifende Erkenntnisse für den klinischen Alltag und ermöglichte den direkten Austausch zwischen Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften.

Die Veranstaltung diente als Plattform, um Erfahrungen und bewährte Verfahren zu teilen. Ziel war es, die Patientenversorgung durch evidenzbasierte Diskussionen und praxisorientierte Ansätze zu verbessern. Die Ergebnisse des Symposiums könnten künftige Leitlinien in der Intensivmedizin prägen.

Quelle