19-Jähriger soll bundesweiten Betrug aus Köln gesteuert haben
Ein 19-jähriger irakischer Staatsbürger ist in Köln unter dem Verdacht festgenommen worden, in ganz Deutschland betrügerische Machenschaften organisiert zu haben. Der Mann wurde am 14. Februar einem Haftrichter vorgeführt.
Der Verdächtige war am 13. Februar in einem Kölner Hotel von einer Spezialeinheit der Polizei festgenommen worden. Bei der Aktion beschlagnahmten die Beamten große Bargeldbestände sowie elektronische Geräte. Den Ermittlungen zufolge soll er seit mindestens November 2022 Betrugsmaschen koordiniert haben.
Zu den Vorwürfen gehören das Vortäuschen falscher Polizeibeamter sowie WhatsApp-Betrug. Zudem wird ihm vorgeworfen, Finanzagenten angeworben zu haben, um illegale Transaktionen abzuwickeln. Der Haftrichter ordnete seine weitere Untersuchungshaft auf Grundlage des bestehenden Haftbefehls an.
Die Staatsanwaltschaft Stuttgart hatte den Haftbefehl erlassen, nachdem sie Beweise für seine Verwicklung in mehrere Betrugsfälle gesammelt hatte. Die Behörden haben bisher keine weiteren Details zu den laufenden Ermittlungen oder möglichen Komplizen bekannt gegeben.
Der Verdächtige bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Die beschlagnahmten Beweismittel und das Geld werden im Rahmen des Verfahrens ausgewertet. Bei einer Verurteilung drohen ihm Anklagen wegen Betrugs, Amtsanmaßung und Geldwäsche.






