24 Stunden im Ausnahmezustand: Iserlohner Feuerwehr kämpft gegen Brände und Explosion
Julian Franke24 Stunden im Ausnahmezustand: Iserlohner Feuerwehr kämpft gegen Brände und Explosion
Rettungskräfte in Iserlohn hatten einen hektischen 24-Stunden-Einsatz von Freitagmorgen bis Samstag
Zwischen 7:30 Uhr am Freitag und derselben Zeit am Samstag rückten die Einsatzkräfte zu 64 Einsätzen aus – darunter Brände, Unfälle und Fehlalarme. Besonders gefordert waren die Feuerwehrleute durch zwei separate Vorfälle in einer Gerberei im Stadtteil Sümmern.
Der erste Alarm in der Sümmerner Gerberei ging um 13:25 Uhr ein, als in der Abgasanlage ein Feuer ausbrach. Feuerwehrkräfte aus Iserlohn und die Freiwillige Feuerwehr Sümmern rückten schnell an, um die Flammen zu bekämpfen. Der Einsatz gestaltete sich aufwendig, da das Feuer einen einsturzgefährdeten Schornstein bedrohte. Nach der Brandbekämpfung blieb eine Brandwache vor Ort, um ein Wiederaufflammen zu verhindern.
Weniger als drei Stunden später, um 16:25 Uhr, erschütterte eine Explosion dieselbe Gerberei. Zwei Mitarbeiter erlitten dabei leichte Verletzungen. Die Ursache beider Brände wird nun von der Polizei untersucht.
Andernorts begann der Tag mit einem Einsatz um 10:15 Uhr, nachdem ein Baum auf eine Straße zu stürzen drohte. Ein Fehlalarm in der Matthias-Grote-Halle gegen 11:30 Uhr erforderte keine Maßnahmen. Am Abend war die Berufsfeuerwehr mit einem Verkehrsunfall auf der Autobahn und einem ausgelöstem Rauchmelder beschäftigt. Zudem stellte sich ein Feueralarm in einem Unternehmen an der Stenglingser Straße als Wasserdampf durch Hochdruckreinigungsarbeiten heraus.
Die 24 Stunden waren geprägt von echten Notfällen und Fehlalarmen. Zwei Arbeiter wurden nach der Explosion in der Gerberei mit leichten Verletzungen behandelt, während die Feuerwehr mehrere Einsätze im gesamten Stadtgebiet bewältigte. Die Behörden ermitteln nun die Ursache der beiden Brände in der Gerberei.






