02 April 2026, 18:16

3.700 Aktionen gegen Rassismus: Wie Deutschland 2026 Vielfalt feierte

Eine große Menschenmenge versammelt sich vor einem eingezäunten Fußballfeld, wobei einige auf Stühlen sitzen und andere stehen, mit Blick auf Hügel und einen klaren blauen Himmel während der Afrikameisterschaft 2019.

3.700 Aktionen gegen Rassismus: Wie Deutschland 2026 Vielfalt feierte

Deutschland beging die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 mit über 3.700 Veranstaltungen bundesweit. Städte wie Düsseldorf, Berlin, Mainz und Dresden veranstalteten kulturelle und sportliche Aktionen, um Vielfalt zu fördern und Diskriminierung entgegenzutreten. Die Kampagne stand unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und rechtsextreme Ideologien".

Die jährliche Initiative, die jedes Jahr im März stattfindet, verzeichnete eine breite Beteiligung lokaler Bündnisse und Organisationen. Das Bündnis gegen Rassismus und für Vielfalt, 2024 gegründet, koordinierte ein umfangreiches Programm. Ein Höhepunkt war der bundesweite Aktionstag "Sport gegen Rassismus" am 28. März, unterstützt von großen Sportverbänden wie dem DFB (Deutscher Fußball-Bund) und dem DTB (Deutscher Turner-Bund).

In Bergisch Gladbach organisierte das lokale Bündnis – unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz – ein "Kick gegen Rassismus"-Fußballturnier als Abschluss der Kampagne. Neun Mannschaften traten gegeneinander an, wobei sich IGMG Bergisch Gladbach e.V. als Sieger durchsetzte. Das Turnier hatte eine Besonderheit: 36 Spiele wurden ohne Schiedsrichter ausgetragen, um Fairplay und gegenseitigen Respekt zu betonen. Nach dem Finale erhielt jedes Team ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus", das für das Engagement der Stadt für Inklusion steht.

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Die Veranstaltung unterstrich das Ziel des Bündnisses, eine offene und vielfältige Gesellschaft zu fördern. Ähnliche Initiativen fanden im ganzen Land statt – von Rheinland-Pfalz bis Sachsen – und verbanden Gemeinden im gemeinsamen Einsatz gegen Diskriminierung.

Die Kampagne 2026 endete mit einer klaren Botschaft: Gemeinsames Handeln stärkt den Kampf gegen Rassismus. Lokale Turniere, kulturelle Veranstaltungen und bundesweite Sportaktionen zeigten die breite gesellschaftliche Teilhabe. Die Organisatoren betonten, wie wichtig kontinuierliche Anstrengungen über die jährlichen Aktionswochen hinaus sind, um Vielfalt und Menschenwürde zu wahren.

Quelle