6.800 Euro im Schuh: Bundespolizei nimmt Algerier nach Schwarzfahrt fest
Anton Meyer6.800 Euro im Schuh: Bundespolizei nimmt Algerier nach Schwarzfahrt fest
Die Bundespolizei hat am Dortmunder Hauptbahnhof einen 26-jährigen Algerier vorläufig festgenommen, nachdem Beamte feststellten, dass er ohne gültigen Fahrtausweis unterwegs war. Bei der Kontrolle fanden die Beamten zudem eine größere Geldsumme in seinem Schuh versteckt, was weitere Fragen zu seinen Aktivitäten in Deutschland aufwarf.
Der Vorfall begann, als die Beamten den Mann wegen Schwarzfahrens in einem Zug kontrollierten. Bei einer Routineüberprüfung entdeckten sie 6.800 Euro, die unter der Einlegesohle seines rechten Schuhs versteckt waren. Auf Nachfrage konnte der Mann weder die Herkunft des Geldes erklären noch Unterlagen vorlegen, die dessen Legalität belegten.
Die Behörden beschlagnahmten vorsorglich 6.000 Euro des Bargelds, um mögliche Straftatenerlöse zu sichern. Der Restbetrag wurde dem Mann belassen. Später stellte sich heraus, dass gegen ihn bereits ein Haftbefehl wegen eines Einreiseverbots der Hamburger Ausländerbehörde vorlag.
Nach der Festnahme wurde er in die zentrale Polizeigewahrsamszelle in Dortmund überstellt. Die Ausländerbehörde leitet nun das weitere Verfahren ein, während die Polizei sowohl die Schwarzfahrt als auch seinen illegalen Aufenthalt im Land untersucht.
Der Mann bleibt vorerst in Gewahrsam, während die Ermittlungen zu seinem Aufenthaltsstatus und der Herkunft des beschlagnahmten Geldes andauern. Die Polizei bestätigte, dass in dem Fall sowohl das Schwarzfahren als auch mögliche Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht geprüft werden.






