30 April 2026, 20:17

70.000 Euro im Handgepäck: Schmuggelversuch am Flughafen gescheitert

Schwarze und weiße Illustration einer chaotischen Schlachtenszene in einer Stadt, mit Menschen, die Schwerter und Schilde schwingen, und Gebäuden im Hintergrund; Text unten lautet "Die Schlacht von Düsseldorf."

70.000 Euro im Handgepäck: Schmuggelversuch am Flughafen gescheitert

Zwei arbeitslose Niederländer sind letzten Monat dabei erwischt worden, 70.000 Euro in bar von Deutschland in den Irak schmuggeln zu wollen. Der Vorfall ereignete sich am 21. April 2025, als Behörden während einer routinemäßigen Sicherheitskontrolle am Flughafen einschritten. Beide Reisende müssen nun mit verwaltungsrechtlichen Sanktionen rechnen, weil sie das Geld nicht deklariert hatten.

Die 35- und 36-jährigen Männer wurden von der Bundespolizei vor dem Boarding ihres Fluges angehalten. Bei der Kontrolle fanden Beamte 50.000 Euro in der Umhängetasche des 36-Jährigen und 20.000 Euro bei dem 35-Jährigen. Der gesamte Betrag wurde sofort beschlagnahmt.

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Zollbeamte leiteten gegen die beiden ein Ordnungswidrigkeitsverfahren ein, da sie die Bargeldsumme nicht angemeldet hatten. Nach deutschem Recht müssen Reisende, die 10.000 Euro oder mehr mitführen, dies dem zuständigen Zollamt melden. Zwar gibt es keine Obergrenze für die transportierbare Bargeldmenge, doch kann das Unterlassen der Deklaration rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Die Regelung dient der Verhinderung illegaler grenzüberschreitender Bargeldbewegungen und der Bekämpfung von Straftaten wie Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung. Nach dem Fund wurden die Männer an das Hauptzollamt Düsseldorf übergeben, das weitere Maßnahmen einleitet. Die beschlagnahmten 70.000 Euro bleiben bis zum Abschluss der Ermittlungen sichergestellt.

Die Behörden erinnerten Reisende daran, dass die Deklaration großer Bargeldbeträge beim Ein- und Ausreisen aus Deutschland verpflichtend ist. Für weitere Informationen kann das Hauptzollamt Düsseldorf direkt kontaktiert werden.

Quelle