30 December 2025, 20:31

86-Jähriger schmuggelt Goldmünzen für 17.000 Euro am Kölner Flughafen

Eine Goldmünze mit einem Foto einer Frau.

86-Jähriger schmuggelt Goldmünzen für 17.000 Euro am Kölner Flughafen

Ein 86-jähriger türkischer Rentner wurde beim Versuch erwischt, Goldmünzen im Wert von knapp 17.000 Euro nach Deutschland zu schmuggeln. Der Vorfall ereignete sich am 27. Dezember 2025 am Flughafen Köln/Bonn, als Zollbeamte die versteckten Gegenstände bei einer Routinekontrolle entdeckten.

Der Pensionist, der im Raum Köln lebt, war an diesem Tag mit einem Flug aus Istanbul eingetroffen. Er versuchte, die Zollerklärung zu umgehen, indem er den "Grünen Gang" für zollfreie Waren nutzte. Doch die Beamten fanden in seiner Handtasche vier Goldmünzen, die in einem kleinen Schlüsselbeutel versteckt waren.

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Nach EU-Vorschriften dürfen Reisende aus Nicht-EU-Ländern nur Waren im Wert von bis zu 430 Euro zollfrei einführen. Der Rentner überschritt diese Grenze deutlich. Die Behörden berechneten vor Ort die Einfuhrabgaben, die sich auf etwa 3.700 Euro beliefen und die er bar beglich. Gleichzeitig wurde ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung eingeleitet. Trotz der Beschlagnahmung durfte der Mann die Münzen nach Zahlung der Gebühr behalten. Ihm droht nun eine hohe Geldstrafe, sobald die Ermittlungen abgeschlossen sind.

Der Fall zeigt, wie streng die Zollbestimmungen an deutschen Flughäfen durchgesetzt werden. Der Versuch des Rentners, hochwertige Gegenstände zu schmuggeln, endete mit einer sofortigen Strafe und laufenden Ermittlungen. Die Behörden bestätigten, dass die Goldmünzen nach Begleichung der fälligen Abgaben rechtmäßig an ihn freigegeben wurden.