A2 bei Hannover: 118-Tonnen-Monster stoppt Razzia mit Schockbefund
Großrazzia auf der A2 bei Hannover deckt schwere Verstöße auf – darunter ein extrem überladener Schwertransport
Bei einer großangelegten Verkehrskontrolle auf der Autobahn A2 in der Nähe von Hannover sind am 1. April 2023 schwerwiegende Verstöße aufgedeckt worden, darunter ein illegal überladener Schwertransport. Beamte der Autobahnpolizei und des Zolls überprüften insgesamt 107 Fahrzeuge. Die Kontrollen führten zu Bußgeldern, Fahrverboten und Strafanzeigen.
Die Aktion fand am Rastplatz Kolberg statt und richtete sich gezielt gegen überladene Fahrzeuge, die Brücken beschädigen oder Unfälle verursachen können. Unter den angehaltenen Fahrzeugen befand sich ein Schwerlasttransporter mit einer Kabeltrommel. Mit einem Gewicht von 118 Tonnen überschritt er die gesetzlichen Grenzen um 195 %.
Der Fahrer behauptete, über eine Sondergenehmigung für den Transport zu verfügen, doch diese galt nicht für die gewählte Strecke. Die Behörden stellten einen Ordnungswidrigkeitenbescheid aus und verhängten sofort ein Weiterfahrverbot. Insgesamt wurden neun Fahrzeuge im Rahmen der Kontrollen von der Weiterfahrt ausgeschlossen.
Zudem deckten die Beamten 39 weitere Verstöße auf, die zu zusätzlichen Bußgeldern führten. In zwei Fällen erstatteten sie Strafanzeige wegen Missbrauchs von Kennzeichen – betroffen waren Fahrzeuge mit gefälschten oder nicht vorschriftsmäßig angebrachten Nummernschildern.
Ziel der Kontrolle war die Durchsetzung von Gewichtsbeschränkungen sowie die korrekte Ladungssicherung. Angesichts von neun gestoppten Fahrzeugen und 39 festgestellten Verstößen betonten die Behörden die Gefahren durch Überladung und mangelhafte Papiere. Dem Fahrer des 118-Tonnen-Transports drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen des schweren Verstoßes.






