19 April 2026, 14:20

Abgelehnt wegen Fight Club und KI-generiertem Aufsatz: Ein Student kämpft um seinen Studienplatz

Plakat mit einem kahlköpfigen Mann mit breitem, geschlossenäugigem Lächeln, umgeben von Text und Zahlen, mit der Aufschrift "Universitas" in fetter schwarzer Schrift.

Abgelehnt wegen Fight Club und KI-generiertem Aufsatz: Ein Student kämpft um seinen Studienplatz

Die Fawks University hat die Bewerbung eines Studenten für den Hauptcampus im kommenden akademischen Jahr abgelehnt. Die Entscheidung erfolgte nach der Prüfung von über 62.000 eingereichten Unterlagen, wobei aufgrund von Zeitmangel nur 25.000 tatsächlich bewertet werden konnten. Die Eltern des abgelehnten Bewerbers zeigten sich enttäuscht über das Ergebnis.

Das Zulassungsteam der Universität hatte den Aufsatz des Bewerbers als problematisch eingestuft. Der Vorschlag, auf dem Campus einen Fight Club zu gründen, wurde als unangemessen bewertet. Zudem ergab die Prüfung mit KI-gestützten Tools der Universität, dass Teile des Aufsatzes vermutlich durch künstliche Intelligenz erstellt worden waren.

Die Zulassungsberater sahen sich jedoch nicht nur mit dem Aufsatz konfrontiert. Das Fawks University College of Business hatte keine freien Plätze mehr, da die Belegungspriorität bei der Stundenplanung für das Football-Team lag. Die universitäre Richtlinie, pro Stadt im Bundesstaat jeweils einen Studenten aufzunehmen, erschwerte die Entscheidung zusätzlich. Ein weiterer Bewerber aus derselben Stadt, der bessere schulische Leistungen und musikalisches Talent vorweisen konnte, erhielt stattdessen den begehrten Platz.

Dem abgelehnten Studenten wurde stattdessen ein Studienplatz am Campus in Johnstown angeboten. Der Hauptcampus in London, an dem allein die Studiengebühren 250.000 US-Dollar pro Jahr betragen – ohne Unterkunft und Verpflegung –, bleibt für ihn unerreichbar. Die Fawks University betonte, dass alle Zulassungsentscheidungen endgültig und rechtlich bindend seien.

In einer Stellungnahme äußerten sich die Verantwortlichen über die Enttäuschung der Familien, die auf eine Aufnahme in die Fightin' Irish-Absolventenklasse 2030 gehofft hatten. Sie wiederholten, dass keine weiteren Widersprüche oder rechtliche Schritte berücksichtigt würden.

Der abgelehnte Student steht nun vor der Wahl, entweder den Campus in Johnstown zu besuchen oder nach Alternativen zu suchen. Angesichts der Studiengebühren von 250.000 US-Dollar pro Jahr am Londoner Campus bleiben die finanziellen und akademischen Hürden beträchtlich. Die Universität hat den Fall abgeschlossen und überlässt es den Familien, sich mit der Entscheidung abzufinden.

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