08 May 2026, 10:15

Agostea-Kult lebt weiter: Zweite Auktion bringt Club-Legenden unter den Hammer

Ein Geschäft mit einem Retro-Arcade-Automaten in der Mitte, einem Glasregal auf der rechten Seite und Schränken, einem Fernseher und anderen Gegenständen im Hintergrund unter Deckenbeleuchtung.

Agostea-Kult lebt weiter: Zweite Auktion bringt Club-Legenden unter den Hammer

Die legendäre Diskothek Agostea in Koblenz hat für immer geschlossen – doch ihr Erbe lebt in einer Reihe von Auktionen weiter. Ende März kamen Bieter aus ganz Europa zusammen, um alles von einer Ritterrüstung bis hin zu einer Slush-Eis-Maschine zu ersteigern. Nun läuft eine zweite Versteigerung, die Fans eine weitere Chance bietet, sich ein Stück Clubgeschichte zu sichern.

Die erste Auktion stieß auf großes Interesse: Käufer reisten aus Belgien, Rumänien und der Schweiz an. Ein Bieter, ein Ingenieur aus Zürich, machte sich sogar extra auf den Weg nach Koblenz – in der Annahme, es handele sich um einen gleichnamigen Schweizer Ort. Sein Gewinn? Die Slush-Eis-Maschine des Clubs, die er persönlich abholte.

Viele Objekte blieben jedoch vor Ort: Koblenzer Unternehmen erwarben Andenken, um die Erinnerung an die Agostea wachzuhalten. Die zweite Auktion, die noch bis zum 13. Mai läuft, umfasst über 100 Lose. Geboten werden kann unter anderem auf eine Discokugel, eine Konfettikanone und sogar einen Massagetisch.

Unterdessen bleibt die Zukunft des leeren Agostea-Gebäudes ungewiss. Ein gastronomisches Konzept wird diskutiert, doch eine endgültige Entscheidung über die künftige Nutzung steht noch aus.

Die Auktionen geben Fans und Sammlern die Möglichkeit, sich ein Stück der lebendigen Agostea-Vergangenheit zu bewahren. Mit der noch laufenden zweiten Versteigerung werden weitere Exponate des Clubs neue Besitzer finden. Und das Gebäude selbst? Seine nächste Bestimmung ist noch offen – die Geschichte geht weiter.

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