06 May 2026, 08:31

Aldi Süd wegen gefälschter Rabattpreise vom Düsseldorfer Gericht verurteilt

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, der von einem schmalen schwarzen Rand eingerahmt ist und "Die Biden-Harris-Regierung schlägt eine Regel vor, die Unternehmen verbietet, versteckte und irreführende Gebühren zu erheben."

Aldi Süd wegen gefälschter Rabattpreise vom Düsseldorfer Gericht verurteilt

Ein deutsches Gericht hat Aldi Süd verurteilt, weil der Discounter Kunden mit gefälschten Rabattpreisen in die Irre geführt hat. Das Landgericht Düsseldorf befand den Händler für schuldig, gegen Preisangabenverordnungen verstoßen zu haben, indem er erfundene empfohlene Preise beworben hatte. Das Urteil folgt auf eine Klage von Verbraucherschutzorganisationen, die argumentierten, dass diese Praxis Käufer täusche.

Aldi Süd hatte Produkte mit durchgestrichenen Preisen beworben, die nicht den tatsächlichen niedrigsten Preis der vergangenen 30 Tage widerspiegelten. Nach der Preisangabenverordnung müssen Händler bei Rabattaktionen den niedrigsten aktuellen Preis angeben. Das Gericht urteilte, dass die Methode des Discounters gegen diese Regel verstoße, da die beworbenen Ersparnisse nicht real seien.

Der Fall erinnert an frühere juristische Auseinandersetzungen des Konkurrenten Lidl, der ebenfalls für ähnliche Preistaktiken kritisiert worden war. Verbraucherschützer begrüßten das Urteil und betonten, es stärke den Schutz von Käufern, die auf ehrliche Rabattangaben angewiesen seien.

Aldi Süd hat nun die Möglichkeit, gegen das Urteil Berufung einzulegen. Sollte der Fall vor das Oberlandesgericht Düsseldorf gelangen, könnte dies eine breitere Debatte über Preistransparenz im Einzelhandel auslösen. Die Entscheidung könnte andere Händler dazu veranlassen, ihre Marketingstrategien zu überprüfen, um rechtliche Risiken zu vermeiden und das Vertrauen der Kunden zu wahren.

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Das Gerichtsurteil untersagt Aldi Süd, in seiner Werbung irreführende Preisvergleiche zu verwenden. Händler müssen nun sicherstellen, dass ihre Rabattangaben gesetzeskonform sind und deutlich den niedrigsten Preis des Vormonats ausweisen. Der Fall könnte einen Präzedenzfall für künftige Streitigkeiten über Preiswahrheit in der Branche schaffen.

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