Almugera Kabars HSV-Wechsel platzt wegen Fitness-Zweifeln der Zweitligisten
Julian FrankeAlmugera Kabars HSV-Wechsel platzt wegen Fitness-Zweifeln der Zweitligisten
Ein möglicher Winterwechsel von Almugera Kabar ist geplatzt, nachdem der Hamburger SV Bedenken wegen der Fitness des Spielers geäußert hatte. Der 19-jährige Linksverteidiger sollte eigentlich leihweise in die 2. Bundesliga wechseln – mit einer Option auf Kauf. Doch das Geschäft scheiterte nach einer medizinischen Untersuchung Anfang 2026.
Kabar, der für die Tests nach Hamburg gereist war, sollte Borussia Dortmund verlassen, nachdem er in dieser Saison kaum Chancen in der ersten Mannschaft erhalten hatte.
Der Wechsel schien bereits so gut wie perfekt: HSV galt im Januar als wahrscheinlichstes Ziel für Kabar. Berichten zufolge sollte die Transfersumme eine Rückkaufklausel beinhalten, die es Dortmund ermöglichen würde, den Spieler bei Bedarf zurückzuholen. Der junge Abwehrspieler hatte sich sogar mit HSV-Trainer Merlin Polzin getroffen, um über seine Rolle zu sprechen.
Doch Zweifel an Kabars Knieverletzung und seiner allgemeinen Fitness ließen den HSV zurückrudern. Trotz starker Leistungen in Dortmunds zweiter Mannschaft – vier Tore und eine Vorlage in zehn Spielen der Regionalliga West – kamen die Vereinsärzte zu dem Schluss, dass er keine sofortige Verstärkung darstellen würde. Auch seine begrenzte Bundesliga-Erfahrung – lediglich fünf Einwechslungen in der Saison 2024/25 – spielte bei der Entscheidung eine Rolle.
Eigentlich war Kabar in dieser Saison für eine größere Rolle in Dortmunds Profikader vorgesehen, doch seit Mitte September kam er nicht mehr zum Einsatz. Mit dem gescheiterten HSV-Deal bleibt seine Zukunft ungewiss. Sein aktueller Vertrag in Dortmund läuft noch bis 2028, sodass der Verein die Kontrolle behält – es sei denn, es gibt bald ein neues Angebot.
Der gescheiterte Transfer bedeutet, dass Kabar vorerst bei Borussia Dortmund bleibt. Ohne eine schnelle Lösung wird er voraussichtlich beim Verein bleiben, wo ihm sein langfristiger Vertrag Sicherheit bietet. Der HSV wird unterdessen woanders nach defensiver Verstärkung suchen.
