24 March 2026, 20:17

Ansgar Heveling soll neuer Präsident des Bundesrechnungshofs werden

Schwarzes und weißes Porträt von Johann Wolfgang von Goethe in einer schwarzen Robe auf einem alten Dokument aus dem Jahr 1789 mit sichtbarem Text.

Ansgar Heveling soll neuer Präsident des Bundesrechnungshofs werden

Ansgar Heveling, CDU-Abgeordneter und aktueller Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, steht kurz davor, das Amt des Präsidenten des Bundesrechnungshofs zu übernehmen. Die regierende schwarz-rote Koalition hat seine Kandidatur vorgeschlagen, wobei die SPD bereits ihre Unterstützung signalisiert hat. Seine Wahl durch den Bundestag wird für Anfang Mai erwartet, vorbehaltlich der endgültigen Zustimmung beider Kammern des Parlaments.

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Heveling, ein Jurist aus Nordrhein-Westfalen, bekleidet seit 2018 das Amt des Justiziars der CDU/CSU-Fraktion. In dieser Funktion wirkte er als leitender Rechtsberater und Berichterstatter im Rechtsausschuss und Verbraucherschutz, wo er maßgeblich an legislativen Vorhaben mitwirkte. Seine Expertise in Fragen der richterlichen Unabhängigkeit wurde von der Unionsfraktion besonders hervorgehoben, die seine tiefgreifenden Kenntnisse aus seiner Beratungstätigkeit betonte.

Die Nominierung folgt auf den Rückzug von Jens Spahn, der seine Entscheidung kürzlich in einer Fraktionssitzung bekannt gab. Während Hevelings Wechsel an den Bundesrechnungshof – die höchste Finanzkontrollbehörde des Landes – als gesichert gilt, bleibt unklar, wer ihn als Justiziar der CDU/CSU-Fraktion ersetzen wird. Seine Amtszeit in dieser Position sollte ursprünglich bis März 2026 laufen.

Falls bestätigt, wird von Heveling erwartet, dass er in seiner neuen Rolle die Tradition der richterlichen Unabhängigkeit des Amtes wahrt. Die Abstimmung im Bundestag Anfang Mai wird seine Ernennung formal besiegeln, sofern auch der Bundesrat zustimmt.

Hevelings Wechsel an den Bundesrechnungshof markiert einen Übergang von seiner bisherigen Tätigkeit als Rechtsberater der CDU/CSU. Die Unterstützung durch die Koalition und die frühzeitige Zustimmung der SPD deuten auf einen reibungslosen Bestätigungsprozess hin. Nach seiner Wahl wird er als Leiter der höchsten Rechnungsprüfungsbehörde Deutschlands die Finanzaufsicht verantworten.

Quelle