14 April 2026, 04:15

Antimilitaristische Proteste in Köln eskalieren: Polizei räumt Industriegelände und Parteibüros

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Antimilitaristische Proteste in Köln eskalieren: Polizei räumt Industriegelände und Parteibüros

Eine Reihe antimilitaristischer Proteste in Köln hat diese Woche zu wiederholten Auseinandersetzungen mit der Polizei geführt. Demonstranten zielten auf Industrieanlagen und Parteibüros ab, was zu Festnahmen und Strafanzeigen führte.

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Die Unruhen begannen, als über 200 vermummte Protestierende den Zugang zum Industriegelände von Deutz AG in der Dillenburger Straße im Stadtteil Kalk blockierten. Die Polizei griff ein, nachdem die Gruppe Aufforderungen zur Auflösung und zum Abnehmen der Vermummung ignorierte. Beamte räumten das Gelände, doch einige Demonstranten leisteten Widerstand und wurden vorläufig festgenommen, bevor sie wieder freigelassen wurden.

Schon am 29. August hatten etwa 20 Personen gewaltsam Zugang zu den SPD-Parteibüros in der Magnusstraße im Kölner Zentrum erzwungen. Sie weigerten sich zu gehen, woraufhin die Polizei das Gebäude räumte. Gegen die Beteiligten wurde eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruchs erstattet.

Einen weiteren Vorfall gab es, als sich eine kleinere Gruppe von 30 bis 40 teilweise vermummten Demonstranten vor der Rheinmetall-Niederlassung auf der Pützchens Chaussee in Bonn-Beuel versammelte. Auch hier schritt die Polizei ein; die Protestierenden bestiegen später einen Regionalzug in Richtung Köln.

Die als antimilitaristisch beschriebenen Kundgebungen haben den Betrieb an zentralen Standorten beeinträchtigt und rechtliche Konsequenzen nach sich gezogen. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin genau, da die Spannungen in der Region anhalten.

Quelle