Arnsberg stiftet ersten Demokratiepreis für bürgerschaftliches Engagement
Anton MeyerArnsberg stiftet ersten Demokratiepreis für bürgerschaftliches Engagement
Arnsberg führt ersten Demokratiepreis ein, um bürgerschaftliches Engagement zu stärken
Die Stadt Arnsberg hat einen neuen Demokratiepreis ins Leben gerufen, der zivilgesellschaftliches Engagement fördern soll. Die Auszeichnung würdigt Projekte, die demokratische Werte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Chancengleichheit voranbringen. Im Fokus stehen dabei Initiativen, die sich für Rechtsstaatlichkeit, interkulturellen Austausch oder die Bekämpfung von Diskriminierung einsetzen.
Bewerben können sich Einzelpersonen, Schulen, Vereine, Bürgerinitiativen und gemeinnützige Organisationen mit Sitz in Arnsberg. Berücksichtigt werden Projekte, die zwischen dem 1. Juli 2023 und dem 30. Juni 2026 umgesetzt wurden. Die Unterlagen müssen bis zum 30. September 2026 im Büro des Bürgermeisters eingereicht werden.
Eine Jury wird vier Preisträger auswählen, die sich ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 8.000 Euro teilen. Der erste Platz erhält 4.000 Euro, der zweite 2.000 Euro, der dritte und vierte Platz jeweils 1.000 Euro. Die erste Verleihung findet im Rahmen des Neujahrsempfangs 2027 statt; danach wird der Preis alle drei Jahre vergeben.
Zwischen den Verleihungen plant die Stadt Demokratie-Simulationen für Schulen in Arnsberg. In diesen Workshops sollen junge Menschen spielerisch an demokratische Prinzipien herangeführt werden.
Der Demokratiepreis zelebriert Vorhaben, die das Bewusstsein für Demokratie und den sozialen Zusammenhalt stärken. Die ersten Preisträger werden beim Neujahrsempfang 2027 bekannt gegeben. Das Gesamtpreisgeld beträgt 8.000 Euro.






