07 May 2026, 02:17

Babyboomer droht Wohnungsnot: Millionen mit Mini-Rente vor dem Abgrund

Plakat mit einem Bild des Weißen Hauses und Text, der den Biden-Harris-Wirtschaftsplan als blue-collar-Blueprint für die Schaffung von gut bezahlten Arbeitsplätzen ohne vierjähriges Studium bewirbt.

Babyboomer droht Wohnungsnot: Millionen mit Mini-Rente vor dem Abgrund

Über 760.000 Rentner in Deutschland sind derzeit auf Grundsicherungsleistungen angewiesen – das entspricht etwa 4,3 Prozent aller Senioren. Doch nun wachsen die Sorgen um die Wohnsicherheit der Babyboomer-Generation, die kurz vor dem Renteneintritt steht.

Bis zum Jahr 2036 wird voraussichtlich rund 40 Prozent der Nachkriegsgeneration in den Ruhestand gehen. Unter ihnen werden schätzungsweise 5,1 Millionen Babyboomer eine gesetzliche Rente von weniger als 800 Euro monatlich beziehen. Angesichts steigender Mieten könnte für viele der Bezug bezahlbaren Wohnraums zum Problem werden.

Besonders betroffen ist Nordrhein-Westfalen, das bevölkerungsreichste Bundesland. Hier droht in den kommenden zehn Jahren über einer Million Babyboomer Wohnungsarmut. Robert Feiger, Vorsitzender der Gewerkschaft IG Bau, bezeichnet bezahlbaren Wohnraum als „die soziale Frage Nummer eins“.

Feiger fordert mehr Neubauprojekte, um die Krise abzumildern. Sein Argument: Eine Ausweitung des Wohnungsangebots käme nicht nur Rentnern zugute, sondern würde auch die Wirtschaft ankurbeln.

Mit 5,1 Millionen Babyboomern, die mit niedrigen Renten in den Ruhestand gehen, bleibt Wohnbezahlbarkeit ein drängendes Problem. Besonders prekär ist die Lage in Nordrhein-Westfalen, wo über eine Million Menschen in finanzielle Bedrängnis geraten könnten. Experten betonen, wie dringend es ist, das Angebot an bezahlbarem Wohnraum auszubauen.

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