Bärbel Bas fordert Digitalsteuer für KI-Profiteure zur Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen
Philipp SchulteBärbel Bas fordert Digitalsteuer für KI-Profiteure zur Finanzierung öffentlicher Dienstleistungen
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat eine Digitalsteuer vorgeschlagen, um öffentliche Dienstleistungen zu finanzieren. Sie betonte, dass Unternehmen, die von Künstlicher Intelligenz (KI) profitieren, stärker zur Staatsfinanzierung beitragen müssten.
Bei einer aktuellen Diskussion wies Bas darauf hin, dass KI alle Bereiche des Arbeitsmarktes verändern werde. Gleichzeitig räumte sie ein, dass durch den technologischen Fortschritt einige Arbeitsplätze wegfallen würden.
Die Ministerin argumentierte zudem, dass handwerkliche Berufe wie Heizungsinstallateure junge Menschen in stabile Karrierewege führen könnten. Solche Tätigkeiten, so Bas, seien durch KI nicht ersetzbar. Vor diesem Hintergrund stellte sie die Frage, wie Unternehmen, die von KI profitieren, die öffentliche Finanzierung besser unterstützen könnten.
Mit ihrem Vorschlag will Bas die finanziellen Auswirkungen der KI auf die Arbeitswelt abfedern. Die Digitalsteuer soll helfen, öffentliche Dienstleistungen auch dann aufrechtzuerhalten, wenn die Automatisierung ganze Branchen umkrempelt. Ihre Äußerungen unterstreichen, wie wichtig es ist, sich an den technologischen Wandel anzupassen und gleichzeitig die Finanzierung der Zukunft zu sichern.






