Bayerische Städte ersetzen Ampelmännchen durch Dürer-Hasen und Klößchen-Werferinnen
Lina SchmidtWenn es grün ist, hoppe weiter - spezielle Ampelmotive im Aufwind - Bayerische Städte ersetzen Ampelmännchen durch Dürer-Hasen und Klößchen-Werferinnen
Mehrere bayerische Städte haben herkömmliche Fußgängerampeln durch lokale Kultursymbole ersetzt. Die thematischen Entwürfe zeigen unter anderem Albrecht Dürers "Feldhase" in Nürnberg oder eine Klößchen werfende Frau in Deggendorf.
Der Trend begann damit, dass Städte individuelle Ampelfiguren einführten, um die regionale Identität widerzuspiegeln. Nürnberg installierte sein Dürer-Ampelmännchen im Februar 2026 – ohne vorher die Zustimmung der Landesregierung einzuholen. Die Stadtverwaltung argumentiert, sie allein sei für den Betrieb und etwaige Vorfälle verantwortlich.
In Hof
Die Verwendung kultureller Symbole auf Fußgängerampeln bleibt in ganz Bayern beliebt. Da jedoch keine offizielle Genehmigung vorliegt, bewegen sich diese Installationen in einer rechtlichen Grauzone. Die Städte setzen sie weiterhin nach eigenem Ermessen ein, während die Landesregierung die Einhaltung der Verkehrssicherheitsvorschriften überwacht.






