08 January 2026, 08:33

Bergisch Gladbach sammelt für Kriegsgräber und Friedensarbeit des VDK

Ein Grabstein in der Mitte des Bildes, umgeben von trockenen Blättern, Erde und einer Pflanze.

Bergisch Gladbach sammelt für Kriegsgräber und Friedensarbeit des VDK

Bergisch Gladbach startet Spendenaktion für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK)

Am 15. Oktober 2025 hat Bergisch Gladbach seine jährliche Spendenkampagne für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) gestartet. Die Auftaktveranstaltung fand an einem Informationsstand neben dem Wochenmarkt am Konrad-Adenauer-Platz statt. Um 11:30 Uhr eröffnete Bürgermeister Frank Stein offiziell die Sammlung.

Beim Startschuss war Bürgermeister Frank Stein, der zugleich Vorsitzender des örtlichen VDK ist, in Begleitung von Regionalleiter Jasper Stephan-Beneker, Schatzmeisterin Jana Lülf und der lokalen Politikerin Anne Linde anwesend. Linde, die als Mitglied des VDK-Vorstands und Vertreterin von Bündnis 90/Die Grünen die Kampagne koordiniert, rief dazu auf, sich als ehrenamtliche Helferin oder Helfer zu engagieren. Interessierte können sie unter der Telefonnummer 02202 - 14 2497 oder per E-Mail an [email protected] erreichen.

Der VDK, der am 16. Dezember 1919 gegründet wurde, pflegt Kriegsgräber im Ausland und unterstützt Angehörige bei der Suche nach vermissten Familienmitgliedern. Seine Arbeit beschränkt sich nicht auf die Grabpflege, sondern verwandelt Friedhöfe in Orte der historischen und politischen Bildung. Zudem fördert die Organisation durch Jugendprogramme und Schulprojekte die Friedensbildung. Bis Dezember 2025 werden Sammlerinnen und Sammler unterwegs sein, um Mittel für die Friedhofsunterhaltung und Bildungsprojekte zu beschaffen. Bei der Veranstaltung informierten sich Bürgerinnen und Bürger über die Ziele des VDK und konnten sich für eine Mitarbeit anmelden. Bürgermeister Stein appellierte an die Bevölkerung, sich zu beteiligen, und betonte, wie wichtig es sei, angesichts der weltweiten Konflikte an die Schrecken des Krieges zu erinnern und die Friedensarbeit zu stärken.

Die Spenden fließen in die Instandhaltung von Kriegsgräberstätten und in Bildungsangebote für junge Menschen. Die Aktion läuft bis Jahresende, wobei die Organisatoren auf eine starke Beteiligung der Gemeinschaft hoffen. Wer spenden oder mithelfen möchte, erhält bei Anne Linde weitere Informationen.

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