Betrunkener droht in Bielefeld mit Handgranate und verlangt Vodka
Julian FrankeHandgranaten-Drohung in Bielefeld - Angeklagter schweigt - Betrunkener droht in Bielefeld mit Handgranate und verlangt Vodka
Bizarre und gefährliche Szene in Bielefeld-Sennestadt: Betrunkener droht mit Handgranate und fordert Vodka
Am 26. Oktober 2025 eskalierte in Bielefelds Stadtteil Sennestadt ein skurriler und lebensgefährlicher Vorfall: Ein stark alkoholisierter Mann betrat ein Restaurant, zückte eine scharfe Handgranate und verlangte unter dem Ruf "Ich will sterben" Vodka. Bevor die Polizei eingreifen konnte, spitzte sich die Lage zu – der Täter erlitt schwere Verletzungen.
Der Vorfall begann, als der bereits betrunkene Mann mit der Granate in der Hand das Lokal betrat. Augenzeugen berichteten, er habe "Ich will sterben" gerufen und anschließend von den Angestellten Vodka gefordert. Aus Angst vor einer Explosion gaben diese ihm eine Flasche.
Doch die Forderungen des Mannes wurden immer dreister: Nach der ersten Flasche bestand er auf vier weitere. Die Polizei wurde alarmiert, als klar wurde, dass es sich um eine scharfe Granate handelte – später bestätigten Ermittler, dass der Sprengkörper aktiv war.
Als die Beamten eintrafen, weigerte sich der Mann, aufzugeben. Bei der Konfrontation schossen sie ihm ins Bein, woraufhin er schwer verletzt wurde. Er wurde festgenommen und musste sich später vor Gericht verantworten.
Der Prozess begann am 11. Februar 2026 vor dem Bielefelder Landgericht. Bisher schweigt der Angeklagte in den Verhandlungen. Medien wie Stern, Borkener Zeitung und Super Tipp berichten über den Fall, doch eine spürbare Veränderung der öffentlichen Reaktion bleibt aus. Zwei weitere Verhandlungstermine sind bis zum 20. März angesetzt.
Während die Ermittler die Ereignisse jener Nacht rekonstruieren, wird deutlich: Der Mann musste nach dem Polizeieinschuss medizinisch versorgt werden, und das Restaurantpersonal handelte unter extremem Druck, als es den Vodka aushändigte. Ob weitere Anklagepunkte folgen, haben die Behörden noch nicht mitgeteilt. Der Prozess geht weiter.
