24 January 2026, 20:31

Bio-Bauernhof Klefhof droht Schließung – Rettung nur durch Spenden möglich

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer Farm-Szene, die Tiere, Häuser, einen Zaun, Hügel und Pflanzen zeigt.

Bio-Bauernhof Klefhof droht Schließung – Rettung nur durch Spenden möglich

Der Klefhof – ein bekannter Bio-Bauernhof am Rande eines Naturschutzgebiets – kämpft ums Überleben. Bis Ende Januar müssen 85.000 Euro aufgebracht werden, um einen Miteigentümer auszukaufen und eine Zwangsversteigerung abzuwenden. Scheitert die Finanzierung, droht die endgültige Schließung des Hofs.

Auf 12 Hektar Wiesen und Weiden, von denen viele unter Schutz stehen, hat der Klefhof jahrelang als Bildungszentrum für Naturerlebnisse gedient. Mit Kursen für Schulen, Ferienangeboten für Kinder und Workshops für Erwachsene ist der Hof zu einem lebendigen Lernort geworden. Nun läuft eine dringende Crowdfunding-Kampagne, um ihn zu retten.

Der nach Bioland-Richtlinien zertifizierte Betrieb ist seit Langem ein Treffpunkt für Gemeinschaftsveranstaltungen und Umweltbildung. Sein Programm umfasst Naturkurse für Schulklassen, Ferienaktionen für Kinder und praxisnahe Workshops für Erwachsene – alles abhängig von den offenen Flächen und geschützten Lebensräumen des Hofs.

Ein Streit mit einem Miteigentümer hat die Zukunft des Klefhofs nun jedoch in Frage gestellt. Um eine Zwangsteilungsversteigerung zu verhindern, müssen bis Ende Januar 85.000 Euro zusammenkommen. Gelingt dies nicht, könnte das Land verkauft werden – und damit wäre das Ende der pädagogischen und ökologischen Arbeit besiegelt. Unter dem Dach des Vereins Die Klefhof-Farm e.V. ist auf GoodCrowd.org eine Spendenaktion gestartet. Die Initiatoren hoffen, durch öffentliche Unterstützung den Auskauf zu finanzieren und den Hof zu erhalten. Unterstützer warnen: Geht der Klefhof verloren, verschwindet damit ein unverzichtbarer Ort für Naturschutz und Gemeinschaftsleben.

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Ob der Hof über den Januar hinaus bestehen bleibt, hängt nun vom Erfolg der Kampagne ab. Wird das Spendenziel erreicht, bleibt das Land erhalten – und mit ihm die Bildungsangebote. Scheitert die Aktion, droht nicht nur die Schließung des Hofs, sondern auch der Verlust eines geschützten Naturraums, der der Region seit Jahren als Lern- und Begegnungsstätte dient.