18 April 2026, 22:14

Blizzard annulliert Weltrekord-Sieg von RAoV QA Strikes Back in World of Warcraft

Plakat, das eine Gruppe von Menschen zeigt, die auf dem Boden stehen, einige halten Waffen, mit einem Metalltor, einem Boot auf dem Wasser, Hügeln und einem bewölkten Himmel im Hintergrund, betitelt mit "Silver Spur - Die Piraten werfen die Jungfrau in den Kerker."

Blizzard annulliert Weltrekord-Sieg von RAoV QA Strikes Back in World of Warcraft

Die europäische Gilde RAoV QA Strikes Back hat für sich in Anspruch genommen, im neuesten Raid von World of Warcraft, Aberrus, der Schattenkreuzzug, den ersten weltweiten Sieg errungen zu haben. Doch der Triumph währte nur kurz – Blizzard zog die Errungenschaft umgehend zurück, nachdem der Verdacht auf unfaires Spiel aufkam.

Es ist nicht das erste Mal, dass die Gilde in die Kritik gerät. Schon ihr früherer Welterst-Sieg während des Belagerung von Lordaeron-Patches wurde nach einer Untersuchung aberkannt.

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Die Gilde absolvierte den Raid im mythischen Schwierigkeitsgrad mit lediglich grüner und blauer Ausrüstung – ein Niveau, das für eine solche Herausforderung normalerweise bei Weitem nicht ausreicht. Beobachter fragten sich sofort, wie unterausgestattete Charaktere einen der härtesten Bosskämpfe des Spiels meistern konnten.

Blizzard reagierte innerhalb weniger Stunden. Das Unternehmen strich RAoV QA Strikes Back aus der Ruhmeshalle und erklärte die Leistung für ungültig. Die Vermutungen drehten sich um mögliche Ausnutzung von Spielmechaniken, etwa einen Exploit, das Ausnutzen eines Bugs oder sogar Datenmanipulation.

Um zu einfache Siege zu verhindern, hatte Blizzard die Fähigkeiten der Bosse bereits um bis zu 260 % erhöht. Dennoch löste der Sieg der Gilde sofort Skepsis aus. Der Entwickler war gegen dieselbe Gilde bereits früher vorgegangen, hatte ihr den Welterst-Sieg in der Belagerung von Lordaeron aberkannt und mehrmonatige Sperren gegen Beteiligte verhängt.

Nun drohen der Gilde weitere Sanktionen, darunter mögliche Account-Sperren. Blizzards schnelle Reaktion zeigt, dass das Unternehmen bei Verdacht auf Betrug in hochkarätigen Wettbewerben keine Kompromisse duldet. Der Vorfall wirft Zweifel auf künftige Versuche derselben Gruppe.

Quelle