Blutige Schlägerei in Wuppertal: Drei Jugendliche nach Messerangriff verletzt
Lina SchmidtBlutige Schlägerei in Wuppertal: Drei Jugendliche nach Messerangriff verletzt
Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Jugendgruppen in Wuppertal-Barmen – drei Verletzte
Bei einer gewaltsamen Schlägerei zwischen zwei Jugendgruppen in Wuppertal-Barmen sind am Montagabend drei Teenager verletzt worden. Der Vorfall begann in der Schwebebahn und eskalierte später zu einer körperlichen Auseinandersetzung in der Nähe der Brändströmstraße. Die Polizei ermittelt nun wegen des Zwischenfalls, bei dem Waffen im Spiel waren und bei dem es offenbar bereits zuvor Konflikte zwischen den Gruppen gegeben hatte.
Der Streit hatte zunächst als verbale Auseinandersetzung in der Schwebebahn begonnen. Nach dem Aussteigen an der Haltestelle Wupperfelder Markt artete der Konflikt in eine handfeste Prügelei aus, bei der die Angreifer ein Messer, Holzlatten und einen Gürtel als Waffen einsetzten.
Drei Jugendliche – darunter ein 17-jähriger Deutscher sowie zwei Syrer im Alter von 17 und 14 Jahren – mussten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Keiner der Verletzten erlitt lebensbedrohliche Verletzungen, zwei von ihnen konnten nach ambulanter Versorgung wieder entlassen werden. Die Schlägerei könnte mit früheren Streitigkeiten zwischen den Beteiligten zusammenhängen.
Die Polizei identifizierte später sechs an der Auseinandersetzung Beteiligte: zwei syrische Teenager (16 und 17 Jahre), einen 17-jährigen Deutschen sowie drei weitere Syrer im Alter von 17, 16 und 14 Jahren. Die Behörden rufen Zeugen auf, sich unter der Telefonnummer +49 202 284-0 zu melden, falls sie sachdienliche Hinweise haben.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu dem Vorfall vom 8. Februar 2026 aufgenommen. Die verletzten Jugendlichen wurden medizinisch versorgt, die meisten konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Die Beamten sichern weiterhin Beweismaterial und befragen Zeugen im Rahmen der laufenden Untersuchungen. Der Fall bleibt Gegenstand aktiver Ermittlungen.
