BMW senkt CO₂-Emissionen und setzt auf Elektrooffensive mit Neuer Klasse ab 2026
Lina SchmidtBMW senkt CO₂-Emissionen und setzt auf Elektrooffensive mit Neuer Klasse ab 2026
BMW hat seine durchschnittlichen CO₂-Emissionen in Europa im Jahr 2022 auf 101,2 Gramm pro Kilometer gesenkt. Gleichzeitig verzeichnete das Unternehmen starke finanzielle Ergebnisse mit einer EBIT-Marge von 9,8 Prozent im Automobilbereich. Parallel dazu schreiten die Pläne für die nächste Generation der Elektrofahrzeug-Plattform voran.
2022 fertigte und verkaufte BMW weltweit 2,55 Millionen Fahrzeuge, davon 375.000 rein elektrisch – das entspricht einem Anteil von 15 Prozent am Gesamtabsatz. Die Konzentration auf die Reduzierung der Emissionen geht einher mit dem wachsenden Angebot an Elektrofahrzeugen.
Die Neue Klasse, die ab 2026 auf den Markt kommen soll, wird eine zentrale Rolle in der Zukunftsstrategie des Konzerns spielen. Dr. Michael Nikolaides, Senior Vice President für das Produktionsnetzwerk, Supply-Chain-Management und Logistik, steuert diesen Wandel. Er leitet ein Programm, das die Rentabilität verbessern, die Lagerbestände optimieren und die Datentransparenz erhöhen soll – trotz wirtschaftlicher Herausforderungen.
Auf der ALSC Europe 2024 in Bonn betonte Nikolaides die anhaltende Volatilität der Marktnachfrage und geopolitische Spannungen. Kooperationen und Partnerschaften seien entscheidend für die Transformation der Automobilbranche, so der Manager. Sein Team arbeitet daran, die Lieferketten und Logistik von BMW zu stärken, um den Start der Neuen Klasse vorzubereiten.
Die Ergebnisse von 2022 zeigen Fortschritte bei der Emissionsreduktion und der Elektromobilität. Die Neue Klasse wird die künftige Produktion weiter prägen. Mit Nikolaides an der Spitze von Lieferkette und Logistik will BMW wirtschaftliche Unsicherheiten meistern und gleichzeitig das Wachstum sichern.






