19 March 2026, 20:15

Bochum will Taxis mit neuen Preismodellen gegen Uber stärken

Pferdewagen mit zwei Passagieren, umgeben von Bäumen, mit Text "eine Fahrt in die Stadt" unten.

Bochum will Taxis mit neuen Preismodellen gegen Uber stärken

Bochum sucht nach neuen Wegen, um traditionelle Taxis im Wettbewerb mit Fahrvermittlungsdiensten wie Uber zu stärken. Die Stadt hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, um ein mögliches Preismodell zu entwickeln – die Ergebnisse werden nach der Sommerpause erwartet. Gleichzeitig hat die Freie Demokratische Partei (FDP) einen Vorschlag vorgelegt, die Taxipreisregeln zu lockern, um faire Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.

Die FDP Bochum setzt sich dafür ein, Taxiunternehmen mehr Spielraum bei der Preisgestaltung zu geben. Ihr Plan sieht vor, dass Fahrer niedrigere Preise anbieten und mit Kunden vor Fahrtantritt Festpreise vereinbaren dürfen – ähnlich wie das vorab angezeigte Preissystem von Uber. Parteimitglieder verweisen auf breite öffentliche Unterstützung für die Idee und könnten eine Petition starten, um Druck aufzubauen.

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Die Stadtverwaltung zeigt sich offen für eine Anpassung der Vorschriften, sofern Taxibetreiber dies als sinnvolles Instrument ansehen. Anders als im benachbarten Essen, wo die Debatten anders verlaufen, setzt Bochum auf praktische Lösungen statt auf politische Grundsatzkonflikte.

Ein unabhängiges Gutachten soll nun prüfen, wie eine überarbeitete Preisstruktur funktionieren könnte. Die Ergebnisse, die nach dem Sommer vorliegen sollen, werden die Grundlage für mögliche Änderungen der lokalen Taxiregeln bilden.

Falls der Vorschlag umgesetzt wird, könnten Bochumer Taxis bald mit mehr Preisfreiheit operieren. Das Gutachten wird zeigen, ob das Modell tragfähig ist, während die FDP weiter für Reformen wirbt. Das Ergebnis könnte richtungsweisend dafür sein, wie andere deutsche Städte den Wettbewerb zwischen Taxis und Fahrvermittlungs-Apps ausbalancieren.

Quelle