Bochumer Polizei kämpft am Safer Internet Day gegen digitale Gefahren
Julian FrankeBochumer Polizei kämpft am Safer Internet Day gegen digitale Gefahren
Jedes Jahr im Februar setzen sich weltweit Organisationen unter dem Motto "Gemeinsam für ein besseres Internet" für mehr Sicherheit im Netz ein. In diesem Jahr beteiligt sich die Bochumer Polizei am 10. Februar 2026 mit Veranstaltungen in Bochum, Herne und Witten an der Kampagne. Im Mittelpunkt stehen dabei Risiken wie Cybermobbing, der Missbrauch von KI, digitale Gewalt und Betrug im Internet.
Die Kriminalpräventive Abteilung im Bochumer Polizeipäsidium koordiniert die lokalen Aktivitäten zum Safer Internet Day. Am 10. Februar werden Infostände im City-Center Herne und in der Stadtgalerie Witten eingerichtet, an denen Rat und Materialien bereitgestellt werden. Einen Tag später veranstaltet die Verbraucherzentrale Bochum einen Vortrag zum Erkennen und Vermeiden von Betrugsmaschen im Online-Handel.
In den vergangenen drei Jahren haben bereits über 50 Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen – darunter Köln, Düsseldorf, Dortmund und Essen – ähnliche Präventionsveranstaltungen durchgeführt. Das diesjährige Programm zielt darauf ab, Schutzstrategien gegen digitale Bedrohungen zu vermitteln, von Betrug bis hin zu Belästigung.
Thematisch reicht das Angebot von den Risiken Künstlicher Intelligenz bis hin zu konkreten Maßnahmen für mehr Sicherheit im Netz. Polizei und Verbraucherschützer führen die Besucher durch typische Gefahrenlagen und zeigen auf, wie man sich wirksam wehren kann.
Die Veranstaltungen am 10. und 11. Februar bieten allen Interessierten direkte Unterstützung bei Fragen zur Online-Sicherheit. Die Verantwortlichen hoffen, durch die Aufklärungskampagne die Zahl der Cyberstraftaten zu verringern. Bürgerinnen und Bürger aus Bochum, Herne und Witten können sich kostenlos beraten lassen und informieren.
