Bottrops Bürgermeister würdigt Bürgerstiftung als Lebensader der Stadt
Lina SchmidtBottrops Bürgermeister würdigt Bürgerstiftung als Lebensader der Stadt
Bottrops Bürgermeister hat die Bottroper Bürgerstiftung für ihre entscheidende Rolle bei der Finanzierung lokaler Projekte gewürdigt. Bei der jährlichen Neujahrsempfang der Stiftung betonte Matthias Buschfeld, wie deren Unterstützung Initiativen ermöglicht, die die Stadt Bottrop sonst nicht stemmen könnte. Die Veranstaltung brachte Schlüsselpersonen aus der gesamten Gemeinschaft zusammen, um über Errungenschaften und künftige Vorhaben zu sprechen.
Die Stiftung wurde 2008 gegründet, um soziale, kulturelle und sportliche Projekte in Bottrop zu fördern. Im Laufe der Jahre hat sie eine Vielzahl von Vorhaben unterstützt – vom Historischen Erlebniszentrum (HEZ) bis zum Bottroper Senioren-Café. Zu den jüngsten Zuwendungen zählen ein Flügel für den Musikschulverband sowie eine Reise nach Dänemark für die Jugendmannschaft des SC Bottrop e.V.
Bis 2026 wird sich die Stiftung auf drei zentrale Bereiche konzentrieren: die Belebung der Innenstadt, die Stärkung des Wirtschaftswachstums und die voranschreitende Digitalisierung. Bürgermeister Buschfeld unterstrich in seiner Rede die Bedeutung dieser Ziele und dankte Förderern, Stiftungsräten und Stadträten für ihr anhaltendes Engagement. Zudem wurde eine neue Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die die Modernisierung der Bottroper Stadtverwaltung vorantreiben soll. Die Gruppe wird die kommunalen Systeme schrittweise prüfen und aktualisieren, allerdings steht noch nicht fest, wer die Leitung übernehmen wird.
Die Arbeit der Bürgerstiftung prägt weiterhin die Zukunft Bottrops, indem sie essenzielle Projekte und Innovationen finanziert. Mit den nun festgelegten Plänen für 2026 will die Stadt an vergangene Erfolge anknüpfen und gleichzeitig ihre Verwaltung effizienter gestalten. Die Worte des Bürgermeisters machten deutlich, wie unverzichtbar die Stiftung für diese Entwicklungen ist.
