Bottrops skurriles Weihnachtsbaum-Weitwurf-Turnier begeistert über 200 Teilnehmer
Lina SchmidtBottrops skurriles Weihnachtsbaum-Weitwurf-Turnier begeistert über 200 Teilnehmer
Bottrops jährliches Weihnachtsbaum-Weitwurf-Turnier brachte über 200 Teilnehmer zusammen
Mehr als 200 Menschen aus örtlichen Vereinen, Pfadfindergruppen und Schulen versammelten sich beim diesjährigen Weihnachtsbaum-Weitwurf in Bottrop. Die vom Schützenverein Grafenwald organisierte Veranstaltung sollte das Gemeinschaftsgefühl im Dorf stärken. In diesem Jahr fand der skurrile Wettbewerb bereits zum dritten Mal statt.
Teilnehmer jeden Alters warfen abwechselnd leichte Baumwipfel so weit wie möglich. Der neunjährige Paul Verhoeven trat mit seinem Team der Vater-Kind-Initiative an und zeigte sich trotz fehlender Vorbereitung zuversichtlich in seinen Wurffähigkeiten.
Die Stimmung blieb locker – im Vordergrund stand der Spaß, nicht etwa Rekordjagd. Ein kräftiger Teilnehmer erreichte fast die Acht-Meter-Marke, während ein ehemaliger Schützenkönig für den Club der alten Knacker eine bescheidene Weite anpeilte. Der bisherige Rekordwurf liegt jedoch unverändert bei über 50 Metern.
In einer Pause stärkten sich die Gäste in der Pfarrhalle mit Waffeln und gegrillten Würstchen. Meike Verhoeven, Pauls Mutter, verfolgte das Geschehen vom Rand und kündigte an, im nächsten Jahr selbst mitzumachen. Sie lobte die Veranstaltung als gelungene Gelegenheit, Menschen in entspannter Atmosphäre zusammenzubringen.
Der Schützenverein Grafenwald richtete das Turnier aus, ohne einen aktuellen Vorsitzenden zu benennen – dazu lagen im Januar 2026 keine öffentlichen Angaben vor. Im Mittelpunkt stand die Gemeinschaft, und sowohl Teilnehmer als auch Zuschauer genossen einen Tag voller spielerischer Konkurrenz. Die Tradition scheint damit auch für die kommenden Jahre gesichert.
