Bundespolizei rettet Hund und Schildkröte innerhalb weniger Stunden von Gleisen
Julian FrankeBundespolizei rettet Hund und Schildkröte innerhalb weniger Stunden von Gleisen
Bundespolizei in Paderborn rettet an einem Tag zwei Tiere von Gleisen
Innerhalb eines einzigen Tages musste die Bundespolizei in Paderborn gleich zwei ungewöhnliche Tierrettungen auf den Eisenbahnstrecken durchführen. Am Freitagnachmittag (16. Mai) befreiten Beamte zunächst einen streunenden Hund von den Gleisen am Bahnhof Altenbeken. Kurze Zeit später entfernten sie eine Schildkröte von den Schienen in der Nähe eines Bahnübergangs in Paderborn.
Beim ersten Einsatz am Bahnhof Altenbeken war ein herrenloser Hund auf den Gleisen gesichtet worden. Die Beamten sicherten das Tier umgehend und nahmen es vorläufig in Obhut. Zunächst war nicht klar, wem der Hund gehörte.
Weniger als eine Stunde später ging ein weiterer Notruf ein: Eine Schildkröte befand sich auf den Schienen nahe des Bahnübergangs „An den Fischteichen“. Ein Bundespolizist traf gerade noch rechtzeitig ein und brachte das Tier nur Augenblicke vor der Durchfahrt eines Zuges in Sicherheit. Später wurde die Schildkröte in der Nähe der benachbarten Teiche wieder freigelassen.
Unterdessen konnte der Hund – der den Namen Rudi trägt – mit seinem Besitzer wiedervereint werden, der ihn als vermisst gemeldet hatte. Die rührende Wiedersehensszene spielte sich am Bahnhof Altenbeken ab, nachdem die Polizei die Angaben des Halters überprüft hatte.
Beide Tiere wurden unverletzt von den Gleisen gerettet und so vor möglichen Gefahren bewahrt. Während die Schildkröte in ihren natürlichen Lebensraum zurückkehrte, wurde Rudi seinem erleichterten Besitzer zurückgegeben. Die Polizei erinnerte die Bevölkerung daran, besonders in der Nähe von Wildtierhabitaten achtsam auf Tiere in der Nähe von Bahnstrecken zu sein.






