11 May 2026, 02:17

Bundespolizei zerschlägt Schleuserring an der Grenze bei Aachen

Plakat mit der Überschrift "Verbrecher der mexikanischen Drogenkriminalität" mit Bildern verschiedener Personen und fetter schwarzer Schrift auf einem hellblauen Hintergrund.

Bundespolizei zerschlägt Schleuserring an der Grenze bei Aachen

Bundespolizei stoppt Schleuserbanden-Aktivitäten bei Aachen

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In den frühen Morgenstunden des Dienstags haben Beamte der Bundespolizei in der Nähe von Aachen einen Schleusungsversuch vereitelt. An der ehemaligen Grenzübergangsstelle Köpfchen kontrollierten sie ein Fahrzeug, in dem sich zwei indische Staatsbürger befanden. Der 34-jährige pakistanische Fahrer muss sich nun wegen des Verdachts der illegalen Einreisehilfe verantworten.

Der Vorfall ereignete sich, als Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Aachen, unterstützt durch Verstärkung aus Sankt Augustin, den Wagen des Verdächtigen anhielten. Im Inneren entdeckten sie zwei Männer aus Indien im Alter von 26 und 31 Jahren, die aus Belgien nach Deutschland eingeschleust worden waren. Beide wurden wegen illegaler Einreise angezeigt und anschließend zurück über die Grenze gebracht.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des Fahrers stießen die Ermittler auf weitere Beweise für Schleusungsaktivitäten. Im Fahrzeug fanden sich Einreisestempel, die auf andere Personen hindeuteten – ein Hinweis auf wiederholte Grenzübertritte. Zudem beschlagnahmten die Behörden einen niedrigen dreistelligen Eurobetrag, der vermutlich als Bezahlung für die aktuelle Fahrt diente.

Gegen den 34-jährigen Pakistaner wurde offiziell Anzeige wegen Schleusung erstattet. Die Polizei hat umfassende Ermittlungen eingeleitet und wertet alle verfügbaren Beweise aus, um das Ausmaß seiner Aktivitäten zu klären.

Die beiden indischen Männer wurden nach der Bestätigung ihrer illegalen Einreise nach Belgien zurückgeführt. Dem Schleuser drohen nun juristische Konsequenzen, während die Behörden seine Machenschaften weiter aufklären. Mit Fortschreiten der Ermittlungen werden weitere Details erwartet.

Quelle