02 April 2026, 08:17

Bundeswehr-Tiefflüge sorgen Anfang Oktober für Lärmbelastung in vier Bundesländern

Ein militärisches Chinook-Hubschrauber fliegt mit ausgefahrenem Fahrwerk, seine beiden Rotoren drehen sich gegen einen klaren Himmel.

Bundeswehr-Tiefflüge sorgen Anfang Oktober für Lärmbelastung in vier Bundesländern

Anwohner in Teilen West- und Mitteldeutschlands müssen Anfang Oktober mit vermehrtem Helikopterlärm rechnen. Vom 6. bis 9. Oktober führt das Heeresfliegerregiment 36 der Bundeswehr Tiefflug-Trainingsübungen durch. Betroffen sind mehrere Bundesländer, darunter Nordrhein-Westfalen, wo insbesondere der Kreis Höxter stark belastet wird.

Die Kampfhubschrauber vom Typ Tiger werden dabei in Höhen ab 30 Metern über Grund fliegen. Die Übungen dienen der Auffrischung erfahrener Piloten sowie der Ausbildung von Nachwuchskräften. Neben Nordrhein-Westfalen finden die Flüge auch über Hessen, Thüringen und Niedersachsen statt.

Die Trainings sind von Montag bis Donnerstag der genannten Woche geplant. Zwar hat die Bundeswehr keine direkten Entschädigungen für betroffene Anwohner angekündigt, doch können sich Beschwerden über Lärmbelästigung an die örtlichen Behörden oder Umweltämter richten.

Das in Fritzlar stationierte Heeresfliegerregiment 36 leitet die Übungen. Tiefflüge gehören zwar zum Standardprogramm der militärischen Ausbildung, doch die Nähe zu Wohngebieten in Höxter und Warburg bedeutet für die Bevölkerung eine erhöhte Lärmbelastung.

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Am 9. Oktober enden die Übungen; danach sollte der normale Flugbetrieb wiederaufgenommen werden. Anwohner, die sich durch den Lärm gestört fühlen, wurden aufgefordert, sich an die kommunalen Verwaltungen oder Umweltbehörden zu wenden. Bisher hat die Bundeswehr keine weiteren Unterstützungsmaßnahmen bekannt gegeben.

Quelle