Callum Turner glänzt bei der Berlinale – doch die Kritik bleibt kalt
Lina SchmidtLiebende Zurschaustellung in Berlin - Callum Turner glänzt bei der Berlinale – doch die Kritik bleibt kalt
Die 76. Berlinale erlebte die Premiere von Rosenstrauch-Schnitt – ein neues Drama von Karim Aïnouz mit Callum Turner in der Hauptrolle. Der Film feierte am 14. Februar 2026 im Hauptwettbewerb seine Weltpremiere, gefolgt von einer Pressekonferenz mit Turner, Elle Fanning, Pamela Anderson, Riley Keough und Jamie Bell. Die ersten Reaktionen fielen jedoch überwiegend kritisch aus: Viele bescheinigten dem Werk zwar Stil, warfen ihm aber inhaltliche Leere vor.
Die Berlinale-Vorführung markierte Turners jüngsten großen Auftritt – nur wenige Monate nach seiner Verlobung mit der Sängerin Dua Lipa. Das Paar, das seine Beziehung im Juni 2025 offiziell gemacht hatte, erschien gemeinsam auf dem Festival und löste damit weiteres Medieninteresse aus. Lipa hatte ihren Verlobungsring zuvor als "total ich" und "wunderschön" beschrieben, einen Hochzeitstermin gibt es jedoch noch nicht.
Die Kritik blieb verhalten:Ioncinema vergab lediglich 2 von 5 Sternen und bemängelte mangelnde Feinfühligkeit sowie emotionale Tiefe. Screen Daily stimmte zu und nannte den Film ein "visuell beeindruckendes, letztlich aber hohles Drama".
Doch nicht nur die Berlinale hält Turner in den Schlagzeilen: Hartnäckig halten sich Gerüchte, er stehe auf der Shortlist für die Rolle des James Bond. Auch Aaron Taylor-Johnson gilt als heißer Kandidat, doch die Spekulationen um Turners mögliche Besetzung reißen nicht ab.
Die Premiere von Rosenstrauch-Schnitt hat Turners Ruf bei den Kritikern kaum aufpoliert – die Rezensionen loben zwar den visuellen Stil, kritisieren aber die schwache Erzählstruktur. Gleichzeitig sorgen sein Privatleben und die Bond-Gerüchte dafür, dass er im Rampenlicht bleibt. Die Filmresonanz mag seinen Chancen nicht nutzen, doch sein Bekanntheitsgrad bleibt ungebrochen.
