30 June 2026, 22:14

CDU Solingen pocht auf mehr Bürgerbeteiligung für den Stadtbezirk Weyersberg

CDU fordert breite Bürgerbeteiligung bei der Weyersberg-Viertel-Entwicklung

CDU Solingen pocht auf mehr Bürgerbeteiligung für den Stadtbezirk Weyersberg

CDU-Ratsfraktion in Solingen fordert breite Bürgerbeteiligung bei der Entwicklung des Stadtbezirks Weyersberg

Die CDU-Ratsfraktion in Solingen setzt sich für eine umfassende öffentliche Einbindung in die Debatte um die Entwicklung des Stadtbezirks Weyersberg ein. Die Parteimitglieder betonen, dass alle Anwohnerinnen und Anwohner die Möglichkeit erhalten sollten, die Zukunft des Viertels mitzugestalten. Gleichzeitig unterstreichen sie die Notwendigkeit von Transparenz und Inklusivität im gesamten Prozess.

Carsten Becker, CDU-Stadtrat und Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung, warnte davor, dass lokale Interessen nicht die Belange der gesamten Gemeinschaft überlagern dürften. Daniel Flemm, Fraktionsvorsitzender der CDU, unterstützte diese Position und erklärte, dass jeder die Chance bekommen solle, an der Schaffung eines Stadtteils für alle Solingerinnen und Solinger mitzuwirken.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Partei kritisiert die Stadtverwaltung dafür, den Bürgerbeteiligungbeirat vernachlässigt zu haben. Lukas Schrumpf, planungspolitischer Sprecher der CDU, warf den Verantwortlichen vor, den Beirat nur als nachträglichen Gedanken zu behandeln. Um dies zu ändern, fordert die CDU, dass die Verwaltung auf der nächsten Sitzung des Gremiums am 15. August einen klaren Plan vorlegt.

Die CDU begrüßt zwar neue Bürgerinitiativen, die den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern suchen, warnt jedoch vor einem Prozess, in dem nur die lautesten Stimmen dominieren. Die Fraktion besteht auf ein transparentes und inklusives Vorgehen, um eine faire Vertretung in den Weyersberg-Diskussionen zu gewährleisten.

Von der Stadtverwaltung erwartet die CDU, dass sie auf der anstehenden Beiratssitzung konkrete Beteiligungsinstrumente, Formate und einen Zeitplan vorstellt. Ziel ist es, eine objektive und repräsentative Bürgerbeteiligung in der Weyersberg-Debatte zu sichern. Die Fraktion bleibt dabei unnachgiebig: Der Prozess muss ausgewogen und offen gestaltet werden.

Quelle