CDU will auf ehemaligem Friedhofsgelände in Willich bezahlbare Wohnungen bauen
Julian FrankeCDU will auf ehemaligem Friedhofsgelände in Willich bezahlbare Wohnungen bauen
CDU in Willich schlägt beschleunigtes Wohnprojekt auf ehemaligem Friedhofsgelände vor
Die Willicher CDU hat ein Schnellbauvorhaben für Wohnraum auf einem Gelände vorgeschlagen, das ursprünglich für die Erweiterung des Friedhofs vorgesehen war. Auf dem 18.000 Quadratmeter großen Areal sollen nun Wohnungen für Singles, junge Familien und Senioren entstehen. Die Parteimitglieder argumentieren, dass das Vorhaben den Bau beschleunige und gleichzeitig die Kosten für Käufer niedrig halte.
Kern des Konzepts ist ein städtebaulicher Vertrag, der es einem Investor ermöglicht, Planung und Bauarbeiten in eigener Verantwortung durchzuführen. Die Verkaufspreise der neuen Wohnungen würden gedeckelt, um Bezahlbarkeit zu garantieren. Nach den beschleunigten Regelungen könnten Baugenehmigungen automatisch erteilt werden, falls innerhalb von drei Monaten keine Entscheidung fällt.
Tobias Pascaly, CDU-Vertreter in Willich, setzt sich dafür ein, dass die Stadt das bundesweite Baubeschleunigungsprogramm übernimmt. Dadurch könnte die Verwaltung mehr Entscheidungen delegieren und Bearbeitungszeiten verkürzen. Zudem fordert die Partei, bis 2026 digitale Bauanträge einzuführen.
Parallel zum Wohnungsbau fordert die CDU eine Überprüfung der aktuellen Baustandards. Ökologische, gestalterische, technische und energetische Vorgaben sollen neu bewertet werden, um überflüssige Hürden abzubauen. Die Partei betont jedoch, dass dadurch weder Umwelt- noch Planungsauflagen geschwächt würden.
Ziel des Projekts ist es, auf dem ehemaligen Friedhofsgelände schnell neuen Wohnraum zu schaffen. Durch vereinfachte Verfahren und kontrollierte Preise hofft die CDU, mehr Bewohner nach Willich zu locken. Die genauen Zahlen zu Wohnungen und Zeitplänen stehen jedoch noch nicht fest.






