06 January 2026, 14:48

Chaos beim Dreikönigstreffen: FDP-Politiker provozieren mit *Muppet-Show*-Parodien

Ein Mann in einem pink-weißen Kleid steht neben einem Rednerpult in einem Auditorium, mit Pflanzen und zwei Stühlen daneben und einer bunten Wand im Hintergrund.

Liberal Muppet Show: FDP Schwergewichte liefern Comedy-Act - Chaos beim Dreikönigstreffen: FDP-Politiker provozieren mit *Muppet-Show*-Parodien

Traditionelle politische Veranstaltung in Stuttgart eskaliert nach provokanten Zwischenfällen von VFB Stuttgart und Bayern

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Eine sonst eher formelle politische Veranstaltung in Stuttgart artete in Chaos aus, nachdem zwei Spitzenpolitiker der FDP mit Zwischrufen und provokativen Äußerungen für Aufsehen sorgten. Wolfgang Kubicki und Marie-Agnes Strack-Zimmermann verglichen sich selbst mit Figuren aus der Muppet Show und griffen dabei linksgerichtete Politiker mit scharfer Kritik und spöttischen Bemerkungen an.

Der Vorfall ereignete sich beim traditionellen Dreikönigstreffen in Stuttgart, einer langjährigen Veranstaltung im Opernhaus. Kubicki und Strack-Zimmermann saßen in einer Logen über der Bühne und unterbrachen die Reden, indem sie die grantigen Balkonkritiker Statler und Waldorf aus der Muppet Show imitierten. Strack-Zimmermann scherzte, sie sei „nicht Miss Piggy“, deutete aber an, Kubicki könne „Kermit“ sein.

Kubicki richtete seine Angriffe vor allem gegen die Linke, insbesondere gegen deren Co-Vorsitzenden Jan van Aken. Er warf van Aken vor, Witze über das „Erschießen von Reichen und die Enteignung von Milliardären“ gemacht zu haben, und behauptete, solche Rhetorik verharmlose linksextremistische Tendenzen. Der FDP-Politiker warnte, eine linksterroristische Gruppe könne eine Großstadt „lahmlegen“ und ihre Taten als vermeintlich gerechtfertigt für ein „höheres Ziel“ darstellen. Seine Äußerungen wurden noch brisanter, als er auf russische Drohungen zu sprechen kam: Kubicki „scherzte“, der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew solle lieber van Aken entführen statt CDU-Chef Friedrich Merz. Berichte, ob das Publikum mit Beifall reagierte, liegen nicht vor. Bei der sonst von förmlichen Reden geprägten Veranstaltung gab es bisher keine vergleichbaren Störungen – das Verhalten von Kubicki und Strack-Zimmermann brach damit deutlich mit der gewohnten Seriosität des Treffens.

Die Eskalation überschattete das Dreikönigstreffen und lenkte die Aufmerksamkeit auf den konfrontativen Stil der FDP-Politiker. Während Kubicki linke Rhetorik mit möglicher Gewalt in Verbindung brachte, sorgte das theatralische Dazwischenrufen des Duos für einen Bruch mit dem üblichen Anstand der Veranstaltung. Der Vorfall hat seitdem Debatten über das politische Auftreten bei öffentlichen Versammlungen ausgelöst.