03 April 2026, 00:21

Charlene White verteidigt Meghan – und spricht über ihre eigenen Kämpfe mit Hass

Eine Gruppenporträtaufnahme der englischen Königsfamilie im Jahr 1787, die auf einer Treppe steht und sitzt, mit Vorhängen im Hintergrund, begleitet von Text am unteren Rand.

Charlene White verteidigt Meghan – und spricht über ihre eigenen Kämpfe mit Hass

Charlene White, Moderatorin bei ITV und Panelmitglied der Sendung Loose Women, hat offen über ihre eigenen Kämpfe mit öffentlicher Kritik gesprochen – und dabei Meghan, die Herzogin von Sussex, in Schutz genommen. Ihre Äußerungen kommen nach Jahren, in denen sie selbst heftige Anfeindungen erlebte, insbesondere 2015, als sie sich entschied, im Fernsehen keinen Mohnblumen-Anhänger zum Gedenktag zu tragen. Seither haben sich ihre Karriere und ihr öffentliches Image deutlich gewandelt.

Erstmals sah sich White 2015 massiver Verurteilung ausgesetzt, nachdem sie in den Loose-Women-Sendungen von ITV auf das Tragen der traditionellen Mohnblume verzichtet hatte. Britische Boulevardblätter wie The Sun warfen ihr vor, die Gefallenen des Krieges zu respektlos zu behandeln. Später erklärte sie, ihre Entscheidung hänge mit strengen Neutralitätsregeln zusammen, die mit ihrer Charity-Arbeit verbunden seien. Mit der Zeit wurde die Berichterstattung milder, und bis 2026 galt sie oft als principienfeste Journalistin, deren Recht auf persönliche Entscheidung betont wurde.

Ihre jüngste Abwesenheit von der Arbeit begründete sie mit der Priorisierung ihrer psychischen Gesundheit. White sprach über die emotionale Belastung durch öffentliche Beobachtung, darunter auch die Notwendigkeit, nach dem Suizid ihres Vaters Widerstandsfähigkeit aufzubauen. Es sei anstrengend, ständig so zu tun, als gehe es einem gut, gab sie zu. Diese Erfahrungen hätten ihre Art, sich zu präsentieren – sowohl vor als auch hinter der Kamera – verändert.

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Nun kritisiert White die öffentliche Besessenheit von Meghan und nennt sie ein "giftiges 'Sport'-Event", bei dem es nur darum gehe, die Herzogin niederzumachen. Sie fordert, dass Diskussionen über Meghan sachlicher geführt werden sollten – statt auf Klicks oder Angriffe abzuzielen. Ihre Haltung folgt auf ein Interview, das Meghan kürzlich mit Tom Bradby führte und in dem sie über die Schwierigkeiten des Lebens im Rampenlicht sprach. Whites Unterstützung speist sich aus eigener Erfahrung: Sie selbst musste Forderungen nach ihrer Entlassung und anhaltende öffentliche Kritik über sich ergehen lassen.

Ihre Karriere entwickelte sich von Kontroversen hin zu breiterer Anerkennung, wobei ihr Einsatz für psychische Gesundheit und principienfesten Journalismus zunehmend gewürdigt wird. Ihre Verteidigung Meghans spiegelt ihren eigenen Weg durch öffentliche Kritik wider – und die Bedeutung, die sie sinnvollen Debatten beimisst. Gleichzeitig unterstreicht ihre Entscheidung, bei Bedarf Pausen einzulegen, ihr Bestreben, berufliche Anforderungen mit persönlichem Wohlbefinden in Einklang zu bringen.

Quelle