16 February 2026, 00:23

Charli XCX beendet den 'Brat Summer' – ihr Film 'The Moment' spaltet Kritiker

Ein Plakat für ein Konzert in Berlin, Deutschland, das eine Gruppe von Menschen in bunter Kleidung vor einem Gebäude zeigt, mit der Aufschrift 'Berlin - Die Stadt des Pariser Chicks' oben.

Charli XCX beendet den 'Brat Summer' – ihr Film 'The Moment' spaltet Kritiker

Charli XCX hat das Ende des 'Brat Summer' erklärt – jenes kulturelle Phänomen, das sie 2024 maßgeblich geprägt hat. Ihre neue Mockumentary 'The Moment' feierte auf dem Sundance Film Festival Premiere und markiert damit einen Bruch mit dieser Ära. Der Film, eine Mischung aus Humor und Selbstreflexion, hat bereits unter Kritikern und Fans kontroverse Diskussionen ausgelöst.

Die britische Popikone wurde 2024 mit ihrem Album 'Brat' zur prägenden Figur des Jahres – und inspirierte damit den 'Brat Summer'-Hype. Selbst die US-Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris bezog sich während ihres Wahlkampfs auf den Trend. Nun distanziert sich Charli XCX davon und erklärte gegenüber Reportern: 'Es liegt an der Welt, aber für mich ist es vorbei.'

In 'The Moment' spielt Charli XCX eine fiktionalisierte Version ihrer selbst, die mit einem eingebildeten Regisseur – verkörpert von Alexander Skarsgård – aneinandergerät, der von einem Studio geschickt wird, um ihr Konzert zu filmen. Die Besetzung umfasst Cameo-Auftritte von Kylie Jenner, Julia Fox und Rachel Sennott, die allesamt überzeichnete Versionen ihrer selbst darstellen. Die Sundance-Kritiker lobten Skarsgårds satirische Darstellung und die starken visuellen Elemente des Films, bemängelten jedoch oft seine chaotische Struktur und die blasse Satire. Manche bezeichneten die Dialoge als klischeehaft und die zweite Hälfte als schwächer werdend.

Die Berliner Premiere im Zoo Palast zog Scharen von Fans an, die stundenlang in eisiger Kälte ausharrten, nur um einen Blick auf Charli XCX zu werfen. Sie selbst bezeichnete das Projekt als befreiend – eine Möglichkeit, ihre Frustration über die Vergänglichkeit von Kunst und den Druck, kulturell relevant zu bleiben, zu verarbeiten. Neben 'The Moment' ist sie in 'The Gallerist', 'I Want Your Sex' und einem geplanten Remake des Horrorfilms 'Faces of Death' zu sehen.

'The Moment' hinterlässt beim Publikum zwiespältige Eindrücke: scharfer Humor trifft auf ungleichmäßige Erzählweise. Charli XCX' Abschied vom 'Brat Summer' leitet eine neue Phase ihrer Karriere ein, die nun auch die Schauspielerei umfasst. Die Reaktionen auf den Film deuten darauf hin, dass ihr Einfluss ungebrochen ist – ihre nächsten Schritte aber mit großer Aufmerksamkeit verfolgt werden.

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