24 March 2026, 10:16

Deutschlands Militärhaushalt explodiert: 120 Milliarden Euro für 2026 geplant

Ein Buchumschlag mit Militärfahrzeugen (einem Panzer und Jeeps) und einem Text darüber, der ein Kriegsmotiv suggeriert.

Deutschlands Militärhaushalt explodiert: 120 Milliarden Euro für 2026 geplant

Deutschlands Militärhaushalt steigt stark an – 2026 auf 120 Milliarden Euro

Die deutschen Militärausgaben klettern rasant: Für 2026 ist ein Verteidigungsetat von 120 Milliarden Euro vorgesehen – ein Anstieg um 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese massive Steigerung spiegelt einen europäischen Trend zur Wiederaufrüstung wider, von dem Rüstungsunternehmen wie Rheinmetall profitieren. Das Unternehmen verzeichnet bereits deutliche finanzielle Erfolge: 2025 stiegen Umsatz und Auftragseingänge kontinuierlich.

In den vergangenen Jahren hat Deutschland seine Verteidigungsausgaben deutlich erhöht. 2025 betrug der Etat 82 Milliarden Euro28 Prozent mehr als 2023 und fast das Doppelte des Werts von 2015. Die Bundesregierung plant nun, die Mittel bis 2026 auf 120 Milliarden Euro zu steigern, mit einem Ziel von 167 Milliarden Euro bis 2030.

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Rheinmetall, einer der führenden europäischen Rüstungskonzerne, zieht erhebliche Vorteile aus dieser Entwicklung. In den ersten neun Monaten 2025 stieg der verwässerte Gewinn pro Aktie um 42 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Auftragsbestand wuchs im dritten Quartal 2025 um 23 Prozent auf 63,8 Milliarden Euro. Der Umsatz legte im selben Quartal um 13 Prozent zu, während die operative Marge auf 12,9 Prozent kletterte.

Die Nachfrage nach Rheinmetall-Produkten nimmt in ganz Europa zu. Ungarn bestellte 2023 216 Schützenpanzer vom Typ Lynx KF41, deren Auslieferung 2025 begann. Tschechien folgte 2024 mit einem Auftrag über 246 Lynx-Fahrzeuge, wobei die Produktion noch nicht angelaufen ist. Bis Anfang 2026 hatten keine weiteren europäischen Länder vergleichbare Verträge abgeschlossen. Auch der Panther KF51, Rheinmetalls modernster Kampfpanzer mit fortschrittlicher Anti-Drohnen-Technologie, stößt auf großes Interesse.

Die USA bleiben mit Abstand der weltweit größte Militärhaushalt: Für 2026 sind 999,9 Milliarden US-Dollar vorgesehen. Der ehemalige Präsident Donald Trump hat vorgeschlagen, die Ausgaben 2027 auf 1,5 Billionen Dollar zu erhöhen – und damit den Vorsprung vor den europäischen Investitionen weiter auszubauen.

Während Deutschland seinen Verteidigungsetat bis 2026 auf 120 Milliarden Euro steigert und bis 2030 weiter erhöhen will, festigt Rheinmetall seine finanzielle Position durch wachsende Aufträge und Umsätze. Die USA hingegen bleiben unangefochten an der Spitze der globalen Rüstungsausgaben und bauen ihre Dominanz weiter aus.

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