Dortmunder Azubis kämpfen mit zu niedrigen Löhnen – wie die BAB helfen kann
Lina SchmidtDortmunder Azubis kämpfen mit zu niedrigen Löhnen – wie die BAB helfen kann
Auszubildende in Dortmund kämpfen oft mit finanziellen Schwierigkeiten während ihrer Berufsausbildung. Viele empfinden ihre Vergütung als zu niedrig, um grundlegende Lebenshaltungskosten wie Miete, Lebensmittel und Fahrtkosten zu decken. Abhilfe schafft hier die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) der Bundesagentur für Arbeit, die gezielt Auszubildende in solchen Situationen unterstützen soll.
Die BAB richtet sich an Auszubildende, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen und mit ihrem Einkommen kaum über die Runden kommen. Anspruchsberechtigt sind in der Regel Personen über 18 Jahre, Verheiratete, in einer Lebensgemeinschaft Lebende oder Alleinerziehende. Im Jahr 2023 erhielten bundesweit rund 58.000 junge Menschen diese Förderung – aktuelle Zahlen für 2026 liegen noch nicht vor.
In Dortmund absolvieren derzeit etwa 12.100 Auszubildende ihre Lehre, darunter 208 im Baugewerbe. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) betont, wie wichtig die BAB für diese Gruppe ist, da viele von ihnen mit ihrem Ausbildungsgehalt kaum ihre Grundbedürfnisse decken können.
Ob ein Anspruch auf die Beihilfe besteht, lässt sich mit dem Online-Rechner der Bundesagentur für Arbeit prüfen: Unter www.babrechner.arbeitsagentur.de können Auszubildende ihre Berechtigung überprüfen. Weitere Informationen zur Berufsausbildungsbeihilfe gibt es auf www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab.
Ziel der BAB ist es, die finanzielle Lücke für Auszubildende zu schließen, die sonst Schwierigkeiten hätten, ihre Ausbildung abzuschließen. Angesichts der vielen jungen Menschen in Dortmund, die auf ihr Ausbildungsgehalt angewiesen sind, bietet das Programm eine wichtige Unterstützung, um den Lebensunterhalt während der Lehrzeit zu sichern. Ausführliche Infos und Antragsunterlagen sind über die offiziellen Kanäle der Bundesagentur für Arbeit abrufbar.






