25 January 2026, 00:23

Dortmunds Champions-League-Traum wankt nach 0:2 gegen Tottenham

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Fußballmannschaft, bei der einige Spieler stehen und andere sitzen, vor einer Wand, mit dem Text "Ballymena Football Club" unten.

Dortmunds Champions-League-Traum wankt nach 0:2 gegen Tottenham

Borussia Dortmund erleidet schwere 2:0-Niederlage gegen Tottenham Hotspur in der Champions League

Die deutliche Niederlage gegen Tottenham Hotspur wirft Borussia Dortmund in der Königsklasse zurück und drängt den BVB aus den Top acht – ein herber Rückschlag für die direkten Qualifikationschancen in die K.-o.-Phase. Der ehemalige Torhüter Roman Weidenfeller übt nach dem Spiel scharfe Kritik an der Mannschaftsleistung und stellt vor allem Mentalität und Einsatzbereitschaft infrage.

Mit dem Ziel, sich entweder direkt oder über die Playoffs für das Achtelfinale zu qualifizieren, ging Dortmund in die Partie. Doch statt der erhofften Leistung blieb die Offensive stumm, während die Abwehr zweimal überpielt wurde. Weidenfeller monierte im Nachgang fehlende Körpersprache, Kampfgeist und Entschlossenheit der Spieler. Zudem hinterfragte er, ob die tatsächliche Qualität des Kaders mit dem starken Ruf auf dem Papier übereinstimme.

Die Niederlage trifft den BVB in einer kritischen Phase. Nach dem frühen Ausscheiden im DFB-Pokal und dem deutlichen Rückstand auf den FC Bayern München in der Bundesliga war die Champions League zum letzten großen Saisonziel geworden. Bisher erzielte die Mannschaft in diesem Wettbewerb 19 Tore bei 15 Gegentreffern – im Schnitt 2,72 Tore pro Spiel. Zum Kader gehören erfahrene Akteure wie die Torhüter Gregor Kobel und Alexander Meyer, die Abwehrspieler Waldemar Anton, Nico Schlotterbeck und Ramy Bensebaini sowie die Mittelfeldspieler Felix Nmecha und Julian Brandt sowie Stürmer Serhou Guirassy. Sportdirektor Sebastian Kehl forderte nach dem Spiel eine deutliche Steigerung zum Abschluss der Gruppenphase. Die Mannschaft müsse in den verbleibenden Partien endlich die erwarteten Leistungen bringen, um die Saison noch zu retten.

Durch die Pleite gegen Tottenham steht Dortmund nun vor einer schweren Aufgabe, um doch noch das Weiterkommen zu schaffen. Die nächsten Auftritte entscheiden, ob zumindest der Einzug in die Playoffs gelingt – oder ob gar ein vorzeitiges Ausscheiden droht. Der Druck auf die Spieler, sich bis zu den letzten Gruppenspielen zu verbessern, ist enorm gestiegen.

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