Dortmunds Krise nach 0:2 gegen Tottenham: Kovač und Kahn fordern radikale Wende
Julian FrankeDortmunds Krise nach 0:2 gegen Tottenham: Kovač und Kahn fordern radikale Wende
Borussia Dortmund gerät nach 0:2 gegen Tottenham in der Champions League zunehmend unter Druck. Die Niederlage wirft den BVB in der Gruppenphase auf einen Platz außerhalb der Top acht zurück und gefährdet damit den Einzug in die K.-o.-Phase. Der ehemalige Bayern-München-Chef Oliver Kahn hat sich nun zu Wort gemeldet und die Mannschaft aufgefordert, ihre Probleme offen anzugehen.
Das Spiel gegen Tottenham offenkundigte Dortmunds Schwächen – vor allem in Zweikämpfen. Trainer Niko Kovač kritisierte die Leistung seiner Spieler scharf und forderte eine sofortige Steigerung. Gleichzeitig warnte er davor, den nächsten Gegner, Union Berlin, in der Bundesliga am kommenden Wochenende zu unterschätzen.
In der Liga liegt Dortmund derzeit elf Punkte hinter Tabellenführer Bayern München. Allerdings führt der BVB mit sieben Punkten Vorsprung vor den Plätzen für die Europa-League-Qualifikation. Trotz des Rückschlags bleibt Kahn optimistisch und verweist auf die bewiesene Widerstandsfähigkeit des Teams in der Vergangenheit.
Kahn betonte die Notwendigkeit von „absoluter Ehrlichkeit“ innerhalb der Mannschaft. Offene und direkte Gespräche könnten seiner Meinung nach helfen, die anhaltenden Probleme auf dem Platz zu lösen.
Die Niederlage gegen Tottenham erschwert Dortmunds Champions-League-Kampagne zusätzlich. Das anstehende Ligaspiel gegen Union Berlin erhöht den Handlungsdruck weiter. Sowohl Kovač als auch Kahn sind sich einig: Nur mit einer geschlosseneren und entschlosseneren Haltung lässt sich die Wende schaffen.
