Dr. Inge Hohrath wird neue EGN-Chefin und setzt auf nachhaltiges Wachstum
Lina SchmidtDr. Inge Hohrath wird neue EGN-Chefin und setzt auf nachhaltiges Wachstum
Die EGN hat Dr. Inge Hohrath zur neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt, die ihr Amt Anfang 2026 antreten wird. Die 48-Jährige folgt auf Pierre Vincent, der nach einem Jahrzehnt an der Spitze des Unternehmens in den Ruhestand geht. Ihre Berufung erfolgt nach Jahren in Führungspositionen im Bereich Nachhaltigkeit und Finanzen bei großen Energie- und Abfallwirtschaftsunternehmen.
Dr. Hohrath begann ihre Karriere in der Wirtschaftsprüfung bei Ernst & Young, wo sie sich auf kleine und mittlere Unternehmen spezialisierte, bevor sie in den Bankensektor wechselte. Später arbeitete sie über ein Jahrzehnt lang bei RWE und stieg dort bis zur Vizepräsidentin für Rechnungswesen im Handelsbereich Supply & Trading auf.
Vor ihrem Eintritt bei EGN war sie als Finanzvorständin (CFO) bei dem Lebensmittelverarbeiter Crespel & Deiters tätig. Seit 2020 ist sie Mitglied des Vorstands der EGN und leitet dort die Nachhaltigkeitsinitiativen. Zwischen 2021 und 2025 trieb sie Innovationen in der Kreislaufwirtschaft voran und prägte so die Strategien Deutschlands zur Ressourcenwende mit.
Kerstin Abraham, Vorsitzende des Aufsichtsrats der EGN, lobte Hohraths umfassende Erfahrung in den Bereichen Energie, Industrie und Abfallmanagement. Abraham betonte zudem ihre engen Verbindungen zur Region Düsseldorf und Niederrhein, in der das Unternehmen ansässig ist. Ab dem 1. Februar 2026 wird Hohrath die EGN gemeinsam mit Stefan Visser führen und dabei den Fokus auf nachhaltiges Wachstum legen.
Der Wechsel ist Teil des langfristigen Nachfolgeplans der EGN, der Kontinuität nach Vincents Ausscheiden Ende April 2026 sichern soll. Mit Hohraths Berufung verbindet das Unternehmen finanzwirtschaftliche Expertise mit Führungsstärke im Bereich Nachhaltigkeit. Sie übernimmt die Leitung in einer Phase, in der die EGN ihre Rolle in der deutschen Kreislaufwirtschaft weiter ausbaut. Die Entscheidung ist das Ergebnis jahrelanger strategischer Planung, um Stabilität während des Führungswechsels zu gewährleisten.






