Dritter Kreuzbandriss: Scherder steht vor monatelanger Pause bei Preußen Münster
Lina SchmidtDritter Kreuzbandriss: Scherder steht vor monatelanger Pause bei Preußen Münster
Simon Scherder, der 32-jährige Verteidiger von Preußen Münster, hat sich zum dritten Mal das vordere Kreuzband im linken Knie gerissen. Die Verletzung ereignete sich während einer Trainingseinheit und wird ihn monatelang außer Gefecht setzen. Trotz dieses Rückschlags bleibt er bis 2026 beim Zweitligisten unter Vertrag.
Scherders jüngste Verletzung markiert einen weiteren schweren Moment in seiner Karriere. Bereits im Juni 2015 riss er sich erstmals das Kreuzband, bevor er im April 2017 in einem Comeback-Spiel nach nur sieben Minuten einen zweiten Riss erlitt. Nach seiner Rückkehr in die Stammelf zwingt ihn nun der dritte Kreuzbandriss erneut in die Pause.
In seiner langen Zeit bei Preußen Münster absolvierte Scherder 316 Pflichtspiele. Sportdirektor Ole Kittner bestätigte, dass der Verein ihn während der Reha voll unterstützen werde. In den kommenden Wochen wird Scherder Cheftrainer Alexander Ende in einer nicht spielenden Rolle zur Seite stehen, während er sich erholt. Der Verteidiger hatte erst kürzlich seinen Platz in der Startelf zurückerobert, bevor ihn dieser erneute Schlag traf. Seine Erfahrung und Führungskraft bleiben für das Team wertvoll – auch während der langen Reha-Phase.
Mit dem dritten Kreuzbandriss wird Scherder mehrere Monate ausfallen. Der Verein bekräftigte, ihn bei seiner Rückkehr bestmöglich zu unterstützen. Fürs Erste konzentriert er sich auf die Rehabilitation und die Unterstützung der Mannschaft abseits des Platzes.
