22 March 2026, 10:14

Duisburg zeigt bewegenden Dokumentarfilm gegen Rassismus und für Menschenwürde

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die eine Straße entlanggehen und ein Banner halten, mit einem geparkten Auto auf der linken Seite, Gebäuden und Bäumen im Hintergrund und einem klaren blauen Himmel.

Duisburg zeigt bewegenden Dokumentarfilm gegen Rassismus und für Menschenwürde

Duisburger Filmforum zeigt Sondervorführung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus

Vom 16. bis 29. März 2026 findet im Duisburger Filmforum eine besondere Dokumentarfilmvorführung statt – Teil der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Die Veranstaltung setzt sich gegen Diskriminierung und rechtsextreme Ideologien ein. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" stehen in diesem Jahr Empathie, Dialog und gesellschaftliche Verantwortung im Mittelpunkt.

Gezeigt wird am 24. März 2026 um 17:30 Uhr der Film "Das deutsche Volk" von Marcin Wierzchowski. Der Dokumentarfilm begleitet Angehörige der Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau im Jahr 2020, schildert ihre Trauer, ihren Kampf um Gerechtigkeit und ihr anhaltendes Engagement gegen Rassismus.

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Die Vorführung knüpft an eine Reihe ähnlicher Veranstaltungen in ganz Deutschland an. Zwischen 2020 und 2025 organisierten Initiativen wie die Amadeu Antonio Stiftung, die Initiative 6. April (NSU-Watch) und das Netzwerk "NSU-Komplex auflösen" Filmfestivals, Diskussionsrunden und Gedenkprojekte. Städte wie Berlin, Köln und Jena widmeten sich in ihren Programmen rassistischer Gewalt – etwa den NSU-Morden oder dem Anschlag von Hanau.

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus haben sich zu einer zentralen Plattform für Aufklärung und Erinnerung entwickelt. Durch persönliche Schicksale und historische Einordnung regen die Veranstaltungen zur öffentlichen Auseinandersetzung mit den Folgen von Rassismus und der Bedeutung von Solidarität an.

Die Duisburger Vorstellung ist Teil einer breiten Bewegung, die Rassismus durch Film und Debatte entgegentritt. "Das deutsche Volk" wirft einen ungeschönten Blick auf die Konsequenzen von Hassverbrechen und würdigt zugleich jene, die sich ihnen entgegensetzen. Die Veranstaltung ist öffentlich, die Organisator:innen hoffen auf Impulse für weiteres Engagement gegen Diskriminierung.

Quelle