Dülkener Schule und Geschichtsverein verlängern Holocaust-Gedenkprojekt um drei Jahre
Lina SchmidtDülkener Schule und Geschichtsverein verlängern Holocaust-Gedenkprojekt um drei Jahre
Eine örtliche Schule und ein Geschichtsverein haben ihr Engagement für die Bewahrung der Erinnerung an den Holocaust erneuert. Die Anne-Frank-Gesamtschule in Dülken wird ihre Zusammenarbeit mit dem Förderverein Erinnerungskultur (1933–1945) Viersen für weitere drei Jahre fortsetzen. Die Kooperation umfasst Bildungsprojekte sowie die Pflege von Gedenkstätten in der Stadt.
Die verlängerte Vereinbarung baut auf Jahren gemeinsamer Arbeit zwischen der Schule und dem Verein auf. Ein zentraler Schwerpunkt ist die Initiative "Reinigung der Stolpersteine", die Schulleiterin Ilka Werner aktiv unter den Lehrkräften fördert. Die kleinen Messingtafeln, die in Gehwege eingelassen sind, erinnern an Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung.
Lehrerin Corinne Flasshoff wird mit ihrer Projektgruppe weitere Recherchen im Kreisarchiv leiten. Ihre Klasse wird zudem das Holocaust-Mahnmal erneut besuchen, wie die stellvertretende Vorsitzende Julietta Breuer betont. Die nächste Verlegung von Stolpersteinen ist für Anfang 2027 in der Viersener Innenstadt geplant.
Ziel der Partnerschaft ist es, das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für die lokale Geschichte zu vertiefen. Zwar ist die genaue Anzahl der im Rahmen dieser Zusammenarbeit verlegten Stolpersteine nicht bestätigt, doch die Initiative wächst stetig weiter.
Die erneuerte dreijährige Kooperation sichert die fortlaufenden Bildungsbemühungen zur Erinnerung an den Holocaust. Die Schüler werden an Forschungsprojekten, Gedenkstättenbesuchen und der Pflege der Stolpersteine mitwirken. Die nächste Verlegeaktion ist für Anfang 2027 vorgesehen – ein weiterer Schritt in Viersens Verpflichtung, das historische Gedächtnis zu bewahren.






