Essen baut zwei Plätze klimafest um – Baustart 2026 gegen Hitze und Starkregen
Julian FrankeEssen baut zwei Plätze klimafest um – Baustart 2026 gegen Hitze und Starkregen
Essen treibt die Pläne zum Umbau zweier öffentlicher Plätze im Rahmen eines Klimaresilienz-Projekts voran. Die Stadt will Hitzeinseln reduzieren, die Bewältigung von Starkregen verbessern und mehr Grünflächen schaffen. Beide Vorhaben wurden Anfang dieses Jahres genehmigt und sollen im Sommer 2026 in die Bauphase gehen.
Der Ausschuss für Verkehr und Mobilität hatte die Planungsbeschlüsse bereits im Januar gefasst. Bis Februar billigte der Essener Stadtrat die Finanzierung sowie den Zeitplan für die Umsetzung. Die beiden Standorte – der Marktplatz Überruhr-Hinsel und der Giebelplatz in Margarethenhöhe – wurden auf Basis einer Machbarkeitsstudie ausgewählt, an der sich auch Anwohner:innen beteiligten.
Im Mittelpunkt der Umgestaltung stehen Maßnahmen gegen urbane Hitzeinseln und eine effizientere Handhabung von Starkregen. Zwar sind die genauen Details in den offiziellen Veröffentlichungen noch nicht konkretisiert, doch sehen die Pläne vor, mehr Grünflächen zu schaffen und die Entwässerungssysteme zu optimieren. Für den Marktplatz Überruhr-Hinsel sind Planungskosten in Höhe von 47.000 Euro und Baukosten von einer Million Euro veranschlagt. Der Giebelplatz soll 38.000 Euro für die Planung und 910.000 Euro für die Bauarbeiten kosten.
Die Arbeiten an beiden Plätzen sollen im Sommer 2026 beginnen. Die Stadt erwartet, dass die Veränderungen den Klimaschutz stärken und die Lebensqualität der Anwohner:innen steigern.
Die Projekte sind Essens jüngster Schritt, um öffentliche Räume an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen. Nach ihrer Fertigstellung werden die neu gestalteten Plätze mehr Grün, eine bessere Regenwassermanagement-Struktur und weniger Hitzeentwicklung aufweisen. Der Baubeginn ist für Mitte 2026 vorgesehen – nach einer detaillierten Planung und unter Einbindung der Bürger:innen.
